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Herzlich willkommen, liebe Lehrer unserer polnischen Austauschschule!

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Seien Sie Herzlich Willkommen am HSG, liebe Lehrer der ZSK-Schule aus Posen (Zespół Szkół Komunikacji)!

Am vergangenen Montag, den 07.11.2022, hatten wir die Ehre zwei Lehrerinnen und den Schuldirektor unserer polnischen Austauschschule bei uns am HSG begrüßen und kennenlernen zu dürfen.
Nach einem Rundgang an unserer Schule standen uns, dem Wahlunterricht Polenaustausch, die drei mit ausführlichen Antworten auf unsere Fragen zur Verfügung.
Natürlich wollen wir euch diese nicht vorenthalten!

Stellen Sie sich doch bitte kurz vor!

Ryszard Pyssa: Ich fange einfach mal an! Mein Name ist Ryszard Pyssa, im Deutschen Richard, und ich bin schon seit einigen Jahren der Schulleiter dieser Schule und studierte davor Elektro-Technik.

Renata Mikołajczak: Ich heiße Renata Mikołajczak und bin seit 20 Jahren Deutschlehrerin

Ewa Tarabasz: Ich bin Ewa Tarabasz, unterrichte Deutsch und Kunst und bin außerdem als Sprachcoach und Multiplikatorin tätig.

Erzählen Sie uns doch bitte etwas über Ihre Schule!

R.P.: Unsere Schule wurde 1946 gegründet und hat Eisenbahntraditionen. Früher erfolgte die Aufsicht durch das Ministerium der Eisenbahn, doch heutzutage gehört sie zum Staat und der Präsident Posens ist nun mein Chef! Unsere Schwerpunkte liegen im technischen Bereich, dazu gehöre Informatik, Elektronik, das Lokführerwesen und das Programmieren. Sprachlich gesehen haben unsere Schüler die Wahl zwischen polnisch- und englischsprachigem Unterricht. Außerdem sind bei uns fast nur Jungs an der Schule und nur 7% Mädchen.

E.T.: Eine weitere Besonderheit von der ZSK ist unsere Schuluniform! Sie besteht aus einem hellblauen Hemd, an Festen und besonderen Tagen weiß, einer dunkelblaue Krawatte mit unserem Logo, einer dunkle Hose, oder für Mädchen ein Rock, und elegante Schuhe, wobei bei den Schuhen auch ein Auge zugedrückt werden kann.

Wahlunterrichtler: Dürfen Mädchen auch zwischen Rock und Hose entscheiden?

E.T.: Natürlich! Des Weiteren legen wir auch sehr viel Wert auf Anwesenheit und Disziplin.

Wie können wir uns das polnische Schulsystem vorstellen?

E.T: In Polen ist das Schulsystem im Vergleich zu Deutschland ein wenig anders. Bei uns gehen alle Kinder für 8 Jahre in eine Art Grundschule und können dann erst zwischen Lyzeum (ähnlich Gymnasium ~4 Jahre), Technikum (sowohl schulische Erziehung als auch berufliche Vorbereitung ~5 Jahre) und einer Art Berufsschule entscheiden. Die ZSK bietet das Lyzeum und das Technikum an.

Wie gefällt es Ihnen hier in Erlenbach?

E.T.: Im Vergleich zu Posen ist Erlenbach klein, was der Schule ein ganz anderes Gefühl gibt da unsere Schule in der Innenstadt liegt. Ich war auch schon öfters in Deutschland und finde Bayern ein sehr schönes Bundesland!

Im Übrigen dürfen wir HSGler auch ganz schön stolz auf uns sein! Denn auf die Frage, wie unsere polnischen Gäste unseren Bunker fanden, wurde nicht nur die fortschrittliche Technologie gelobt (begeistert knipste der Schulleiter viele Fotos und plant sogar bereits, einige Aspekte unserer Schule als Inspiration für das ZSK zu nutzen, das in fünf Jahren umziehen wird), sondern auch unsere Schulfamilie als nett, höflich und ruhig beschrieben! Natürlich hatten die drei auch etwas zu dem für die Woche vor den Osterferien geplanten Polenaustausch zu sagen: Um die heutige Welt verstehen zu können, die dank des Internets immer internationaler wird ("jeder kann reisen"), ist die Zusammenarbeit mit anderen essenziell. Neben dem sprachlichen Gewinn ist natürlich auch das Kennenlernen der Menschen und Kultur ein Highlight - und wo kann man das besser als als Gast in einem typisch polnischen Haushalt? Hauptaugenmerk liegt natürlich darauf, ein besseres Verständnis und gegenseitige Akzeptanz zu entwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und Gedanken auszutauschen. Wenn ihr also Lust auf einen interessanten und natürlich auch lustigen Aufenthalt im schönen Posen habt oder bei uns im Wahlunterricht dabei sein wollt, meldet euch doch schon gerne bei Herrn Füller oder Frau Spinnler. Wir, der Wahlunterricht Polen, freuen uns schon darauf, bald viele von euch bei uns begrüßen zu dürfen!

Verena Spinnler

 

Eine Schulpartnerschaft entsteht

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Berlin: Umsteigen in Richtung Osteuropa - von Erlenbach bis nach Poznań sind es etwa 800 Kilometer

"Cześć Polska! - Hallo Polen" hieß es für eine kleine Abordnung des HSG, die Ende September in Poznań (Posen) den Weg geebnet hat für einen Schüleraustausch mit dem östlichen Nachbarland der BRD und der Zespół Szkół Komunikacij (ZSK).
Drei Tage lang haben sich Frau Büttner, Frau Dr. Spinnler und Herr Füller in Polen mit Lehrer*Innen und der Schulleitung des dortigen Technikums getroffen und sind auf aufgeschlossene und sympathische Menschen gestoßen in einer Stadt, die momentan eine enormen Aufschwung erlebt. Natürlich gewannen sie auch Einblicke in die Kultur und Geschichte Polens, die u.a. auf der Dominsel in Poznań ihre Anfänge hat. Am Ende des Treffens stand fest: HSG-Schüler*Innen werden 2023 nach Polen fahren und auch ZSK-Schüler*Innen am HSG willkommen heißen - wir freuen uns!
Hier erste Eindrücke - ein ausführlicher Bericht folgt.

 

Stadtbesuch

Die HSG-Abordnung auf der Brücke über die Warthe, im Hintergrund die Dominsel: Fr. Spinnler, Ewa Tarabasz, Deutschlehrerin am ZSK, Frau Büttner und Herr Füller (v.l.)

Bank

Vor der Universitätsbibliothek: Der Schuldirektor der ZSK, Ryszard Pyssa (rechts) und die Schulleiterin des HSG (Mitte). Im Bild links Stanisław Kozierowskiego, Professor und Mitbegründer der Universität Poznań.

Häuser

Die „gute Stube“ von Poznań: der Alte Markt (Stary Rynek)

Markus Fueller

 

Link zum Zespół Szkół Komunikacij (ZSK)