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Der chilenische Generalkonsul „zu Besuch“ am HSG

von Rebecca Keck


Francisco Mackenney Palamara ist der Generalkonsul in der chilenischen Botschaft in Frankfurt. Er besuchte in Valparaíso, einer Großstadt in Chile, eine deutsche Schule, studierte danach Jura und kam nach einer Karriere als Rechtsanwalt schließlich als Botschafter nach Deutschland. Im Generalkonsulat in Frankfurt ist er für die Chilen*innen in insgesamt fünf Bundesländern zuständig und wann immer diese Probleme oder Fragen im Zusammenhang mit ihrem Aufenthalt in Deutschland haben, ist er ihr Ansprech-partner.

Bild Aktuelles

Um den Schüler*innen des Q12-Kurses das Land Chile näher zu bringen, organisierte StRef Bernd Krichenbauer für den 10. Dezember 2020 einen digitalen Besuch von Herrn Mackenny Palamara am HSG. In der Videokonferenz erzählte dieser über seine Arbeit als Botschafter, vor allem aber auch über Chile und die Bedeutung des Kohlebergbaus für das längste Land der Welt. Denn Chile ist weltweit einer der Hauptexporteure von Kohle und Kupfer. Doch trotz dieser Bedeutung mangelt es nach wie vor an Sicherheits-standards und Vorsichtsmaßnahmen in vielen der Minen, weshalb es immer wieder zu Unfällen kommt – so wie beispielweise im Jahr 2010, als 33 Minenarbeiter fast 70 Tage in einer Mine eingeschlossen waren.
Das Grubenunglück von San José wurde damals von Fernsehteams aufgenommen und auf der ganzen Welt ausgestrahlt, wo Menschen die Verzweiflung und den erbitterten Kampf der Angehörigen für eine Rettung „der 33“ verfolgen konnten.

Rund um dieses Thema stand Francisco Mackenney Palamara den Schüler*innen der Q12 Rede und Antwort, die dabei nicht nur hilfreiche Informationen erhielten, sondern vor allem ihre bislang erworbenen Spanischkenntnisse einmal ‚in Echt‘ anwenden konnten während sie den Ausführungen des Botschafters folgten und anschließend selbst Fragen stellen konnten.