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3D-Modelling

Wie funktioniert das mit OpenSCAD?

von Felix Ackermann

Im Q11 P-Seminar SANTO werden die Schüler von Herrn Koch auf die bevorstehenden Praktika vorbereitet und erhalten Einblicke in die technische Berufswelt. Im Rahmen dieser Vorbereitung widmete sich der Kurs der Software „OpenSCAD“ mit der man Modelle für einen 3D-Drucker entwerfen kann.
OpenSCAD ist wie eine Programmiersprache aufgebaut. Wer also Programmierkenntnisse hat ist klar im Vorteil – es geht aber auch ohne.
Das Programm ist Freeware (offizielle Site: http://www.openscad.org) und arbeitet lokal auf dem Rechner. V. a. für die Entwicklung einfacher technischer Bauteile ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Für Interessierte folgen einige Grundbefehle:

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Diese Befehle und viele mehr finden sich im Cheat Sheet von OpenSCAD. (http://www.openscad.org/cheatsheet/index.html).


TinkerCAD

von Anna-Lena Löwer (Q11)

 Bild 3D Drucker

 
Wie bereits im Artikel „3D Modelling“ vom 22. Dezember geschrieben, beschäftigt sich das P-Seminar SANTO zurzeit mit dem Modellieren von dreidimensionalen Objekten und dem Druck dieser. Das soll als Vorbereitung zu den hoffentlich, trotz der aktuellen Lage, stattfindenden Praktika in verschiedenen regionalen Firmen dienen.
Als Alternative für das bereits beschriebene Programm OpenSCAD, lernten wir das Programm Tinkercad kennen. Der Vorteil dieses Programmes ist, dass die bei Tinkercad mögliche drag and drop Funktion, um einiges leichter zu verstehen ist, als die für OpenSCAD benötigte „Programmiersprache“.
Tinkercad ermöglicht es seinen Nutzern bereits erstellte Entwürfe anderer zu bearbeiten oder aber sein eigenes Projekt komplett neu zu entwerfen. Für den „Neu Entwurf“ kann man auf der rechten Bildschirmseite einen Körper auswählen und zieht diesen dann einfach auf die blau hinterlegte Arbeitsfläche. Hierbei ist es auch möglich Löcher zu erstellen, dafür zieht man einfach die grau schraffierten Objekte auf die Arbeitsfläche. Wer etwas gezeichnetes drucken möchte nutzt den Button „scribble“.
Aber Achtung: achtet auf die Skalierung eures Projektes! Sonst wird aus einem 10 cm Rad schnell ein 10 Millimeter großes… das hätte für das Mausefallenauto leider nicht gereicht… (die Angaben bei Tinkercad sind alle in Millimetern). Aber kein Grund zur Sorge: wer das vergisst, kann das Objekt auch noch im Slicer (= „übersetzt“ das Projekt in Anweisungen für den Drucker) skalieren.
Wem das Selbst entwerfen zu viel Arbeit ist, der findet beim Klick auf den kleinen Pfeil im Drop Down Menü unter der Rubrik Printables beispielsweise bereits entworfene Skelette von einem Menschen oder alternativ auch von einem Dinosaurier. Wer einfach nur etwas Hilfe braucht, der findet im Internet zahlreiche Tutorials.
Neben der einfachen Bedienung, stellt auch die Anmeldung kein Problem dar. Hierfür muss man unter www.tinkercad.com einfach nur eine E-Mail-Adresse und einen Nutzernamen angeben. Die Erstellung des Kontos, sowie das Entwerfen von 3D Objekten ist hierbei komplett kostenlos.
Im ersten Video (Toad) wird am Anfang die grobe Form festgelegt. In Minute 0:16 sieht man ein „Quaderförmiges Loch“. Die Punkte kann man durch kleine Kugeln erzeugen, die dann sozusagen im Kopf stecken. Scribble (das Modul zum Zeichnen) wird in Minute 1:27 angewendet. Wie man sieht, kann man relativ einfach aus simplen Körpern auch komplexere Figuren erstellen.

Alles was euch jetzt daran hindert euer eigenes Projekt zu entwerfen sind fehlende Ideen. Deswegen gibt es hier ein paar Anreize.
Projekte aus dem P-Seminar sind:

- Buchständervon Helena siehe Video
- eine Skulptur (Toad) von Jenny siehe Video
- Kopfhörerhalter
- Buchstützen
- Handyhalter
- Ersatzteil für den Druckbleistift
- Bauteile für Schulprojekte (beispielsweise Räder für das Mausefallenauto)