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Trier 2.0 reloaded

von Christian Ruft

Trier 2.0: Vom 29.04. bis 01.05.2019 fand die zweite Auflage der Trierfahrt statt. Neben der Besichtigung der Römerbauten in Trier standen auch Erlebnisführungen und jede Menge Spaß auf dem Programm. Am letzten Tag ging es in die Villa Borg, eine reskonstruierte Römervilla unweit von Trier. Dort konnten die Schüler nach römischen Rezepten Brot backen und sich anschließend in der Taberna einen Eindruck von der römischen Esskultur verschaffen. Ein Legionär berichtete von seinem Alltag in der römischen Armee und der Immobilienmakler Gaius Marcus Immobilius versuchte, die Villa an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Leider ohne Erfolg - das nötige Kleingeld fehlte!

Erfahrungsbericht von Salome Abb (8a) und Carla Hartig (8b)

"Als wir montags mit 34 Schülern und drei Lehrern in Trier ankamen, hatten wir zunächst eine sehr interessante Stadtführung von Herrn Ruft. Dienstags besuchten wir das Landesmuseum Trier und hatten am Nachmittag eine Erlebnisführung in der Porta Nigra und am Mittwoch, der zugleich der Abreisetag war, waren wir zum krönenden Abschluss einer tollen Klassenfahrt in der Villa Borg.

Gleich der erste Tag sorgte mit den Kaiserthermen, die in der Antike die größte Thermenanlage nördlich der Alpen waren, für ein Highlight, weil wir in den unter der Erde liegenden Katakomben Fangen spielten.

Am nächsten Tag hatten wir eine Erlebnisführung in der Porta Nigra. Besonders gut war hierbei, dass wir mit eingebunden waren und so das Schauspiel hautnah verfolgen konnten. Am gleichen Abend grillten wir im Hinterhof der Jugendherberge. Am schönsten dabei war das Zusammensitzen am Lagerfeuer mit unseren Mitschülern und Lehrern.

Am dritten und somit letzten Tag fuhren wir zur Villa Borg. In der dortigen Backstube lernten wir Backen wie zu Zeiten der Römer. Alles in allem war es eine erlebnisreiche und tolle Klassenfahrt."

 

Hier Eindrücke von der Trierfahrt der Lateinklassen der 8. Jahrgangsstufe:

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HSG ante portam

von Maximilian Leisner

Ein Novum in der Geschichte des HSG: Zum ersten Mal haben Lateinschüler der 8. Klassen (SJ 17/18) eine Fahrt nach Trier unternommen und sich dabei auf die Spuren der alten Römer begeben. Vier Tage lang erkundeten wir die ehemalige römische Provinz und erfuhren, wie das Leben in der Stadt und auf dem Land zur damaligen Zeit aussah.

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Angekommen in Trier durften wir uns bei einem geführten Rundgang ein erstes Bild der Stadt an der Mosel verschaffen. Die Führung endete mit einem Besuch in den angenehm kühlen Kellergewölben der Kaiserthermen. Erschöpft von den vielen Eindrücken fuhren wir danach in unsere Jugendherberge, um dort Kraft für den bevorstehenden Tag zu tanken.

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Wieder zurück durften wir am nächsten Morgen in Kleingruppen auf eigene Faust die Stadt erkunden. Ziel dabei war es, mit dem Comic-Helden „Ro-Man the Roman“ verschiedene Rätsel zu lösen, die alle mit Trierer Sehenswürdigkeiten zu tun hatten. Wer langen Atem bewies und sich durch alle 24 Rätsel durchgekämpft hatte, erhielt am Ende einen Lösungssatz. Als Belohnung für die Mühen wurden unter allen, die die richtige Lösung vorweisen konnten, attraktive Preise verlost.
Highlight des zweiten Tages war aber die Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“, bei der ein Zenturio uns auf eine Zeitreise ins römische Trier mitnahm und die spannende Geschichte des Trierer Wahrzeichens anschaulich näherbrachte. Im Kellergeschoss der Porta Nigra fand die Führung in einer aufwendig inszenierten Multi-Media-Show ihren Abschluss, die den Bogen bis in die moderne Zeit spannte. Nach einem verdienten Eis in der Frühlingssonne mussten wir uns dann leider schon wieder aus Augusta Treverorum, wie die Stadt bei den Römern genannt wurde, verabschieden, denn am nächsten Tag stand ein Besuch auf einem römischen Landgut auf dem Programm.

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Die Villa Borg ist eine komplett rekonstruierte villa rustica, die auf dem Fundament echter Ruinen errichtet wurde. Hier konnten wir tief in den antiken Alltag eintauchen und römisches Landleben live erleben. Ein Sklave führte uns durch die aufwendig nachgestalteten Räume, zu denen auch ein römisches Badehaus und die berüchtigten öffentlichen Toiletten zählen. Die Führung gipfelte schließlich im Besuch der antik gestalteten Küche der Villa. In dieser durften wir nach alter Tradition mit großen steinernen Mühlen das Korn zu Mehl mahlen und panis militaris, das Brot der Legionäre backen – natürlich mit anschließender Verkostung.

Als wäre das aber noch nicht genug für den Tag, nutzten wir die Gelegenheit und fuhren ins nah gelegene Nennig. In diesem unscheinbaren Dorf wurde bereits im 19. Jahrhundert ein riesiges antikes Mosaik wiederentdeckt, das sich heute nach einer Restauration besichtigen lässt und die Größe des umliegenden ehemaligen Baus, der in Nennig stehen musste, erahnen lässt.
Nach so viel Kultur gönnten wir uns schließlich auf dem Rückweg zur Jugendherberge einen Stopp an einem Badesee und ließen in der warmen Nachmittagssonne den Tag ausklingen. Wie schnell die letzten drei Tage nur vergangen waren…

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Am Donnerstag ging es dann früh mit dem Bus zurück. Trier, du hast uns nicht zum letzten Mal gesehen!