eTwinning Qualitätssiegel
Hermann-Staudinger-Gymnasium auf eTwinning Erfolgskurs
Zwei weitere Qualitätssiegel für erfolgreiche eTwinning Projekte

Das Hermann-Staudinger-Gymnasium ist erneut und damit zum dritten Mal in Folge mit dem eTwinning-Qualitätssiegel des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz ausgezeichnet worden. Gleich zwei Projekte konnten die Jury überzeugen und die beteiligten SchülerInnen erhielten hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung.
Im ersten Projekt tauschten sich SchülerInnen im Alter von 11-12 Jahren mit Altersgenossen aus Deutschland, Frankreich, Litauen und Finnland über ihren Schulalltag aus. Mit Hilfe von Videos präsentierten die SchülerInnen zunächst sich und ihre jeweilige Schule und hatten dann die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um noch mehr zu erfahren. Mit interaktiven Quizzes konnten die SchülerInnen schließlich ihr neuerworbenes Wissen testen. Gut vorbereitet trafen sie ihre Altersgenossen dann auch live im Rahmen von Videokonferenzen und konnten so ganz real miteinander in Kontakt treten. Neben diesem interkulturellen Wissenserwerb steht bei eTwinning aber auch die digitale Kompetenz im Vordergrund. Die ProjektteilnehmerInnen lernen nicht nur neue digitale Tools kennen und bedienen sich dieser, sondern setzten sich so auch immer wieder mit Chancen, aber auch Gefahren des Internets und der Digitalität im Allgemeinen auseinander. Ein positiver Effekt ist hier sicher auch, schätzen zu lernen, wie gut die eigene Schule ausgestattet ist, wenn es um digitale Hardware geht.
Im zweiten ausgezeichneten Projekt ging es um Freizeitgestaltung. SchülerInnen aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Türkei wollten herausfinden, welche Aktivitäten denn die eigene Freizeit prägen, was daran gut und was überdenkenswert ist und wie Freizeit besser genutzt werden kann. Hierfür wurde mit Hilfe eines Fragebogens zunächst der „formale“ Status quo erhoben. Der Erkenntnis, dass digitale Medien in der Freizeit der Jugendlichen einen recht großen Stellenwert bekommen, wurden Videos entgegengestellt, in denen sich die Jugendlichen gegenseitig ihre „analogen“ Hobbys vorstellten. Mit länderübergreifend gemeinsam erstellten Comics versuchten die ProjektteilnehmerInnen dann, ihren perfekten Tag zu verewigen.
Das Besondere an den Projekten war in diesem Jahr, dass sie nicht nur von Lehrkräften, sondern auch von älteren SchülerInnen begleitet wurden. Die TeilnehmerInnen des P-Seminars "eTwinning - europäische Schulkooperation" unter der Leitung von StDin Karin Lange waren maßgeblich an der Gestaltung und Umsetzung der Projekte beteiligt und standen und stehen nun mit ihrem erworbenen Knowhow im Bereich eTwinning interessierten Lehrkräften zur Verfügung.
eTwinning ist ein Angebot des europäischen Programms Erasmus+. Schulen und Vorschuleinrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und mit digitalen Medien gemeinsam lernen.
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz herausragende europäische Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Europaweit sind rund 220.000 Schulen und Kitas bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.
eTwinning-Schulsiegel 2023-2024 an 25 Schulen in Deutschland vergeben
Das Hermann-Staudinger-Gymnasium in Erlenbach gehört zu den Ausgezeichneten

Das Siegel wird an europäisch ausgerichtete Schulen vergeben, die eTwinning fest in ihrem Schulprofil verankert haben und den europaweiten, digitalen Austausch nutzen, um die Qualität des Lernens an der Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln. In Deutschland können sich 25 Schulen in neun Bundesländern über die Auszeichnung freuen, die den gemeinsamen Einsatz von Schulleitung, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern wertschätzt.
Die ausgezeichneten Schulen nehmen eine Vorbildrolle für andere Schulen ein:
- Sie nutzen eTwinning regelmäßig für kollaborative Projekte mit europäischen Partnerklassen.
- Sie schaffen inklusive und innovative Lernräume.
- Sie stärken die digitalen und interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Darüber hinaus begreifen diese Einrichtungen die Schülerinnen und Schüler als treibende Kraft des Wandels und unterstützen die kontinuierliche Weiterbildung des Kollegiums.
Als Anerkennung bekommen die Preisträger eine Wandplakette sowie Sachpreise. Zudem erhalten die beteiligten Lehrkräfte und Schulleitungen die Möglichkeit, sich mit anderen eTwinning-Schulen auf europäischer Ebene zu vernetzen und über bewährte Verfahren auszutauschen.
Vergeben wird die Auszeichnung durch die Zentrale eTwinning-Koordinierungsstelle in Brüssel. Das eTwinning-Schulsiegel ist zwei Jahre gültig, danach können sich die Schulen erneut bewerben.
Die Gewinner des eTwinning-Schulsiegel 2023-2024:
Baden-Württemberg
- Augusta-Bender-Schule, Mosbach
Bayern
- Hermann-Staudinger-Gymnasium, Erlenbach am Main
- Naabtal-Realschule, Nabburg
- Staatliche Realschule Mainburg
- Staatliche Realschule Schonungen
Brandenburg
- Neue Grundschule Potsdam
Hessen
- Freiherr-vom-Stein-Schule, Fulda
- Heinrich-Böll-Schule, Hattersheim am Main
Niedersachsen
- BBS 1 - Am Stadtgarten, Goslar
- Berufsbildende Schulen Haarentor, Oldenburg
- Gymnasium Ulricianum, Aurich
- Gymnasium Wildeshausen
- Oberschule Bad Essen
Nordrhein-Westfalen
- Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium, Marl
- Berufskolleg Lübbecke
- Berufskolleg Meschede des Hochsauerlandkreises
- Gesamtschule Münster Mitte
- Gesamtschule Ückendorf, Gelsenkirchen
- Geschwister-Scholl-Schule Städtische Realschule im Schulzentrum Ost, Gütersloh
- Kaufmannsschule II, Hagen
- Max-Weber-Berufskolleg, Düsseldorf
- Walter-Eucken-Berufskolleg, Düsseldorf
Rheinland-Pfalz
- BBS Wirtschaft I Ludwigshafen
Saarland
- Gymnasium am Krebsberg, Neunkirchen
Thüringen
- Gymnasium Georgianum, Hildburghausen
Über eTwinning
eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die digitale Zusammenarbeit von Schulen in Europa. Auf der European School Education Plattform tauschen sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Rahmen von Projekten zu selbstgewählten Themen aus. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning in Deutschland ist beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz angesiedelt und unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.
Weitere Informationen: https://erasmusplus.schule/digitaler-austausch/
Hermann-Staudinger-Gymnasium erhält gleich zwei eTwinning-Qualitätssiegel
HSG-SchülerInnen überzeugen Jury mit Projekten zu Fremdprachenerwerb und Nachhaltigkeit
Erlenbach. Das Hermann-Staudinger-Gymnasium ist erneut für internationale digitale Zusammenarbeit ausgezeichnet worden. Sowohl das Projekt "My first steps in English - let's do them together"zweier 5. Klassen als auch das Projekt "Going Green" einer 8. Klasse erhielten das eTwinning-Qualitätssiegel 2022 für beispielhafte Internetprojekte. Als Anerkennung erhielt die Schule Sachpreise und Urkunden.
Die Projekte
Im Projekt "My first steps in English - let's do them together" machten sich 2 deutsche und 2 französische Klassen unter der Leitung von Frau Karin Lange, Herrn Nikolaus Volland sowie Frau Valérie Noël gemeinsam auf den Weg des Englischlernens. Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über mehrere Monate hinweg aus, verglichen ihre Englischkenntnisse und ihre Lernfortschritte und lernten voneinander. Am Ende waren dauerhafte Freundschaften entstanden und "die Kinder haben erfahren, dass sie sich in Englisch mit anderen Menschen in Europa verständigen können, was sie in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Sicherheit gestärkt hat", so das Urteil der Jury.
Im Projekt "Going Green" arbeitete eine 8. Klasse des HSG unter der Leitung von Frau Cora Leimeister mit den Partnerschulen IISS "F. Meneghini" di Edolo in Italien, Agrupamento de Escolas da Caparica in Portugal und Temmuz Ortaokulu in der Türkei zusammen. Die Jugendlichen hatten sich zum Ziel gesetzt, die Folgen des Klimawandels im eigenen Land zu dokumentieren und zu erfahren, wie sich die Erderwärmung in anderen Regionen der Welt auswirkt. Außerdem sollten Ideen zu einer nachhaltigeren Lebensweise entwickelt und ausgetauscht werden. Laut Jury ist es hier "gelungen, mithilfe gut ausgewählter digitaler Werkzeuge Ziele und Weg in Einklang zu bringen und erfahrbar zu machen, dass Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt dieselben Dinge bewegen."
Was ist eTwinning?
eTwinning ist ein Angebot des europäischen Programms Erasmus+. Schulen und Vorschuleinrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und mit digitalen Medien gemeinsam lernen.
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz herausragende europäische Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Europaweit sind rund 220.000 Schulen und Kitas bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.
HSG Schüler überzeugen mit Fremdprachen-Projekt und erhalten hochwertige Preise
Auf dem Foto: die Klasse 7d mit ihrer Lehrerin StDin Karin Lange und Schulleiterin OStDin Christine Büttner
Die Schüler*innen erhielten hochwertige Sachpreise und die Schule die Plakette mit dem eTwinning Qualitätssiegel
Das Hermann-Staudinger-Gymnasium ist für sein europäisches Schulprojekt über den Alltag von Jugendlichen in Zeiten von Corona ausgezeichnet worden. Es erhielt für das Projekt „Connection with a Distance“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2021 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden für die Schüler*innen, ein Geldpreis für die Anschaffung von Hard- und Software für weitere Projekte sowie die Schulplakette mit dem eTwinning Qualitätssiegel.
Im Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler der letztjährigen 6d zusammen mit ihrer Lehrerin StDin Karin Lange mit der Frage beschäftigt, wie die Pandemie ihr Leben verändert hat. Beim Austausch mit ihren Projektpartnern in Großbritannien und Spanien erlebten sie, wie das Virus nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer europäischen Altersgenossen auf den Kopf gestellt hat. Wie haben die Gleichaltrigen die Belastungen durch Distanzunterricht, Lockdown und Angst vor Ansteckung gemeistert? Was hat ihnen Mut gemacht? Und wie gelingt es, trotz Schulschließungen und Reisebeschränkungen, weiter in Kontakt zu bleiben?
Für ein solches PRojekt bietet eTwinning nicht nur in Pandemie-Zeiten beste Möglichkeiten. Bei ihrem regen digitalen Austausch erfuhren die Kinder voneinander, wie sie lernen und leben, und dokumentierten ihre Zusammenarbeit in einer abwechslungsreichen Online-Dokumentation. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.
„Dem ausgezeichneten Projekt gelang ein lebendiger Austausch, der das Interesse an anderen Ländern und Kulturen förderte. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie wichtig Sprachkenntnisse für den Austausch und das Kennenlernen sind. Ihre positiven Rückmeldungen sind eine große Anerkennung für die engagierten Lehrkräfte,“ so das Urteil der Jury.
Englisch - Was ist neu?
Von der Grundschule ans Gymnasium
Englisch – das Angstfach! Zumindest für viele Eltern, die denken, dass in der Grundschule ihres Kindes Englisch völlig zu kurz kam, im Unterricht nur gesungen wurde und überhaupt...
Doch keine Sorge – wir fangen bei Null an und holen die Kinder da ab, wo sie eben gerade stehen. Unter dem folgenden Link finden sich Tipps, Anregungen, Eindrücke und Erfolgserlebnisse… - für Eltern und Kinder! Viel Spaß damit!
Link zum padlet: https://padlet.com/karin_lange/dtcx93wawhpguul
(Anmerkung der Fachschaft: da padlet.com datenschutzrechtlich nicht zu 100% unseren Maßstäben entspricht, wird die Plattform nur anonymisiert im Unterricht eingesetzt.)
Digitales Lernen
Digitales Lernen ist am HSG fester Bestandteil des Englischunterrichts. So erhalten alle Schüler*innen zusätzlich zum analogen Lehrbuch auch ein e-book. Das workbook des Lehrwerks access vom Cornelsen Verlag bietet interaktive Übungen. Neben den fest im Lehrwerk verankerten digitalen Elementen sind Angebote über learningapps.org, kahoot.com und quizlet.com feste Bestandteile des Englischunterrichts.
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Aktuelles Englisch
Make America Great Again 2.0
„Make America Great Again“ – Aber wie großartig ist Trumps Amerika ein Jahr nach der Präsidentschaftswahl wirklich? Dieser Frage ging Dr. Hünemörder, Referent der LMU München, in einem Fachvortrag am HSG genauer nach. Ein gespaltenes Land, Hunderttausende von ausgewiesenen Migranten, Militär in Großstädten, Zölle gegen fast die gesamte Welt und ein Frieden im russischen Angriffskrieg, der einer Kapitulation der Ukraine gleicht. Also wie erfolgreich ist der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten wirklich?
Ohnehin war die USA schon immer zwischen zwei politischen Lagern gespalten. Doch mit Donald J. Trump als Präsident scheint dieser gesellschaftliche Graben noch tiefer zu werden. So entsendete das Staatsoberhaupt beispielsweise in mehrere Großstädte wie Washington D.C. und Los Angeles unter Vorwand der angeblich ausschweifenden Kriminalität die Nationalgarde. Beide Städte werden von Demokraten regiert. Außerdem ließ er tausende Migranten auf offener Straße von maskierten ICE (Immigration and Customs Enforcement) Agenten verhaften. Auch die Meinungsfreiheit scheint unter Trump bedroht zu sein. Nach einer kritischen Aussage des Comedians Jimmy Kimmel über die Ermordung des ultra-konservativen Aktivisten Charlie Kirk wurde Kimmel für kurze Zeit von seinem Arbeitgeber Disney, die dem großen Druck seitens des Präsidenten nachgaben, abgesetzt.
Trumps außenpolitischer Erfolg kann ebenfalls diskutiert werden. Fast der gesamten Welt erhängte er Rekordzölle und vergangene Woche legte er der Ukraine einen Friedensvertrag, der nahezu einer Kapitulation ihrerseits gleicht, vor.
Ist nun also die Demokratie in den Vereinigten Staaten in Gefahr? Grundsätzlich lässt sich anführen, dass die zweite Amtszeit des Präsidenten viel radikaler als die Erste ist. Zwar versucht er seine Macht auf Bundesebene immer weiter auszubauen, jedoch bestehen wichtige Kontrollmechanismen über Trumps Macht weiterhin und mehrfach in seiner Amtszeit wurden Anträge von ihm von Gerichten zurückgewiesen.
The Curious Incident of the Dog in the Night-Time

Seit Jahren sind die Stücke des English Theatre Frankfurt eine Leidenschaft unserer Englisch-Fachschaft, also war das Gastspiel des Ensembles im Aschaffenburger Stadttheater quasi ein Pflichttermin.
So machte sich am vergangenen Donnerstag die gesamte 11. Jahrgangsstufe mit ihren Englisch-Lehrkräften zusammen mit dem 12er-Englisch-Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau auf, um „The Curious Incident of the Dog in the Night-Time“ zu sehen.
“Christopher John Francis Boone knows all the countries of the world and their capitals and every prime number up to 7,057. He relates well to animals but has no understanding of human emotions. He cannot stand to be touched. And he detests the color yellow. The story begins with Christopher discovering the murdered dog of his neighbor. Against the advice of his father, Christopher embarks on an investigation to solve the mystery. As he navigates the challenges of his own condition, the play unfolds into a compelling exploration of family dynamics and the resilience of the human spirit.“ (stadttheater-aschaffenburg.de)
Den fünf Schauspielenden, die – bis auf den Protagonisten – mehrere Rollen verkörperten, gelang es mit einer Handvoll Requisiten und der Hilfe von Projektionsflächen sowie Kreidetafeln als Bühnenbild eindrucksvoll, den 2003 von Mark Haddon veröffentlichten und inzwischen preisgekrönten Roman auf die Bühne zu bringen. Eine gelungene Adaption, gleichermaßen humorvoll wie nachdenklich und nicht nur etwas für Jugendliche oder junge Erwachsene.
Riesenerfolg für das HSG beim Bundewettbewerb Fremdsprachen 2025

Congratulations! Beim diesjährigen Bundewettbewerb Fremdsprachen hat unsere Schülerin Maya Strebel in der Kategorie SOLO einen sensationellen 2. Platz auf Landesebene erzielt. Dabei galt es nicht nur eine mehrstündige schriftliche Prüfung erfolgreich zu meistern, sondern auch einen kreativen Videobeitrag zu gestalten. 2025 war das Thema „Was ich immer schon sagen wollte“ und Maya widmete sich in ihrem Beitrag dem Thema ‚Pressure‘.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr guten Ergebnis. Wir als Schule freuen uns mit Maya über die tolle Leistung und sind wahnsinnig stolz. Bei der bayerischen Landespreisverleihung am 2. Juli in der Münchner Residenz wird Mayas herausragende Leistung auch offiziell geehrt werden.
Gleichzeitig soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch alle anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Hermann-Staudinger-Gymnasiums beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben und somit neben ihren Englischkenntnissen auch ihre Kompetenz bei der kreativen Anwendung ihrer Sprachkenntnisse beim einzureichenden Beitrag deutlich zeigen konnten.

Wir gratulieren daher auch Moritz Reinsch, Adam Brudnowski und David Kohl.
Landeskunde zum Anfassen
US Amerikanerin Caitlin Bass bringt HSG-SchülerInnen ihre Heimat näher
„New England is the name for the six states in the north-east corner of the USA“ so heißt es im Englischbuch der 6. Klassen. Dass Maine einer dieser sechs Staaten ist, lernen die SchülerInnen auch und ein paar weitere Informationen gibt Scott, der amerikanische Freund des Schulbuchcharakters Justin. Sicherlich ist die Wissensvermittlung im Englischunterricht heute wesentlich schülernäher als noch vor 20 Jahren. Aber wie viel anschaulicher ist es, wenn eine Amerikanerin aus New England leibhaftig vor der Klasse steht und nicht nur ein Foto, sondern eine ganze Präsentation und viele persönliche Geschichten über ihren Heimatstaat Maine im Gepäck hat. Landeskunde zum Anfassen, Nachfragen und authentische Antworten bekommen.
In diesen Genuss kam die Klasse 6e des Hermann-Staudinger-Gymnasiums. Die Amerikanerin Caitlin Bass, die seit 10 Jahren mit ihrer Familie in Mömlingen wohnt und in den letzten beiden Jahren auch stundenweise am HSG in der Fachschaft Englisch ausgeholfen hat, war der Einladung von StDin Karin Lange gefolgt und plauderte zwei Schulstunden lang auf Englisch „aus dem amerikanischen Nähkästchen“. Die Klasse lauschte gebannt und immer wieder ging ein „Ahhh!“ oder „Ohhhh!“ durch die Reihen, wenn Frau Bass Bilder der wunderbaren Landschaft zeigte, die ihrem neuenglischen Heimatstaat eigen ist. Diese ist nämlich sehr vielseitig und so konnten die SchülerInnen Fotos von Stränden, Bergen, Wäldern, Seen und Wasserfällen bewundern. Aber was sagen schon Bilder? - Wirklich vorstellen kann man sich die wahren Dimensionen erst, wenn die Erzählerin zeigt, dass ihr der Schnee buchstäblich schon bis zum Hals stand (zumindest an den Stellen, wo der Schneepflug zugange war), oder so nebenbei anmerkt, dass es in Maine nicht nur diesen Wald von dem einem Schulbuchfoto gibt, sondern Maine eigentlich zu 96% aus Wäldern besteht. „Mom loves to see the trees in the fall […] They go from green to orange, red and gold“ heißt es im Schulbuch. Das ist ja eigentlich in Deutschland auch so, denkt sich die 12-jährige Anna. Weit gefehlt, lernt sie durch den anschaulichen Vortrag von Frau Bass. Sie weiß nun, dass es die riesige Menge an Ahornbäumen ist, die die Menschen nicht nur mit dem leckeren und für Maine typischen Ahornsirup beglückt, sondern eben auch mit Blättern, die viel kräftigere Farben haben und deren Farbwechsel sich durch den ebenso typischen schnellen Temperaturumschwung viel schneller und deswegen farbenfroher vollzieht. Und wenn es schon um Farben geht – auf welches Tier bezieht sich wohl der Ratschlag „If it’s brown, lie down, if it’s black, fight back, if it’s white – say ‚good night‘“? Überhaupt hatte die Amerikanerin viele Tiergeschichten und -bilder dabei und so lernten die SchülerInnen moose, periwinkles, skunks und porcupines kennen - liebevoll eingebaut in ganz persönlichen Anekdoten. Und beim nächsten Quiz über verrückte Fakten sind die SchülerInnen der 6e sicher ganz vorne dabei. Sie wissen nämlich jetzt, dass das Nummernschild von Maine das einzige ist, auf dem ein totes Tier zu sehen ist, dass die Küste von Maine eigentlich länger ist als die von Kalifornien, dass die 5. Jahreszeit in Maine die „mud season“ und nicht der Karneval ist und dass Strandschnecken auf Pfeifen reagieren.
Nach 2 Schulstunden konnten die SchülerInnen auf einen Englischunterricht mit vielen Aha-Effekten zurückblicken: „Aha – die Texte im Schulbuch haben Hand und Fuß und es ist spannend, noch mehr zu erfahren. Aha – wir verstehen ja fast alles, obwohl Frau Bass nur auf Englisch redet. Aha – Landschaften können schon sehr unterschiedlich sein.
Zum Abschluss durften noch Fragen gestellt werden. Und natürlich wollten die SchülerInnen wissen, warum Frau Bass und ihr Mann sich Deutschland als Wohnort ausgesucht haben. Dass ein Grund hierfür die haarsträubenden Waffengesetze der USA sind, löste wilde Nachfragen und Diskussionen aus und so ist die nächste extracurriculare Landeskundestunde schon in Planung.
Italien ist mehr als Sonne, Strand und Spaghetti-Eis
Der Klimawandel betrifft uns alle und ist kein rein deutsches Problem. Daher liegt es nahe, mit Menschen aus anderen Teilen dieser Welt über das Thema zu sprechen und das war der Grund dafür, warum sich die Klasse 8a zusammen mit ihrer Englisch-Lehrerin Frau Leimeister dafür entschieden hat, ein entsprechendes eTwinning-Projekt ins Leben zu rufen. Gestartet wurde im Januar mit Partnerschulen aus Italien, Portugal und der Türkei – jetzt im Februar ist zwar nur noch die italienische Schule IISS „F. Meneghini“ in Edolo dabei, aber Qualität geht bekanntlich über Quantität.
Bei einem ersten Treffen per Videokonferenz konnten sich die beteiligten Klassen kennenlernen und stellten fest, dass sowohl in Deutschland als auch in Italien noch Maskenpflicht herrscht, dies aber wenig dabei hilft, die eigene Schüchternheit zu überwinden und vor nun sogar zwei Klassen und einer Webcam auf Englisch zu reden. Das anschließende Chatten mit Smartphone und Tablet funktionierte dafür umso besser und der nächste Austausch zum CO2-Fußabdruck wird allen Beteiligten sicher schon leichter von der Hand gehen. Außerdem war interessant zu hören, dass – obwohl man Italien häufig eher mit Sommer, Sonne und leckerem Eis verbindet – die Partnerschule ganz im Norden und somit am Fuße der Alpen liegt und daher Skifahren ein Hobby vieler SchülerInnen ist. Wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse im Laufe der eTwinning-Partnerschaft noch auf uns warten!
