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Hermann-Staudinger-Gymnasium erhält gleich zwei eTwinning-Qualitätssiegel

etwinning2022

HSG-SchülerInnen überzeugen Jury mit Projekten zu Fremdprachenerwerb und Nachhaltigkeit

Erlenbach. Das Hermann-Staudinger-Gymnasium ist erneut für internationale digitale Zusammenarbeit ausgezeichnet worden. Sowohl das Projekt "My first steps in English - let's do them together"zweier 5. Klassen als auch das Projekt "Going Green" einer 8. Klasse erhielten das eTwinning-Qualitätssiegel 2022 für beispielhafte Internetprojekte. Als Anerkennung erhielt die Schule Sachpreise und Urkunden.

Die Projekte
Im Projekt "My first steps in English - let's do them together" machten sich 2 deutsche und 2 französische Klassen unter der Leitung von Frau Karin Lange, Herrn Nikolaus Volland sowie Frau Valérie Noël gemeinsam auf den Weg des Englischlernens. Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über mehrere Monate hinweg aus, verglichen ihre Englischkenntnisse und ihre Lernfortschritte und lernten voneinander. Am Ende waren dauerhafte Freundschaften entstanden und "die Kinder haben erfahren, dass sie sich in Englisch mit anderen Menschen in Europa verständigen können, was sie in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Sicherheit gestärkt hat", so das Urteil der Jury.
Im Projekt "Going Green" arbeitete eine 8. Klasse des HSG unter der Leitung von Frau Cora Leimeister mit den Partnerschulen IISS "F. Meneghini" di Edolo in Italien, Agrupamento de Escolas da Caparica in Portugal und Temmuz Ortaokulu in der Türkei zusammen. Die Jugendlichen hatten sich zum Ziel gesetzt, die Folgen des Klimawandels im eigenen Land zu dokumentieren und zu erfahren, wie sich die Erderwärmung in anderen Regionen der Welt auswirkt. Außerdem sollten Ideen zu einer nachhaltigeren Lebensweise entwickelt und ausgetauscht werden. Laut Jury ist es hier "gelungen, mithilfe gut ausgewählter digitaler Werkzeuge Ziele und Weg in Einklang zu bringen und erfahrbar zu machen, dass Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt dieselben Dinge bewegen."

Was ist eTwinning?
eTwinning ist ein Angebot des europäischen Programms Erasmus+. Schulen und Vorschuleinrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und mit digitalen Medien gemeinsam lernen.
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz herausragende europäische Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.
Europaweit sind rund 220.000 Schulen und Kitas bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

Karin Lange

 

 

 

HSG Schüler überzeugen mit Fremdprachen-Projekt und erhalten hochwertige Preise

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Auf dem Foto: die Klasse 7d mit ihrer Lehrerin StDin Karin Lange und Schulleiterin OStDin Christine Büttner
Die Schüler*innen erhielten hochwertige Sachpreise und die Schule die Plakette mit dem eTwinning Qualitätssiegel

Das Hermann-Staudinger-Gymnasium ist für sein europäisches Schulprojekt über den Alltag von Jugendlichen in Zeiten von Corona ausgezeichnet worden. Es erhielt für das Projekt „Connection with a Distance“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2021 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden für die Schüler*innen, ein Geldpreis für die Anschaffung von Hard- und Software für weitere Projekte sowie die Schulplakette mit dem eTwinning Qualitätssiegel.

Im Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler der letztjährigen 6d zusammen mit ihrer Lehrerin StDin Karin Lange mit der Frage beschäftigt, wie die Pandemie ihr Leben verändert hat. Beim Austausch mit ihren Projektpartnern in Großbritannien und Spanien erlebten sie, wie das Virus nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer europäischen Altersgenossen auf den Kopf gestellt hat. Wie haben die Gleichaltrigen die Belastungen durch Distanzunterricht, Lockdown und Angst vor Ansteckung gemeistert? Was hat ihnen Mut gemacht? Und wie gelingt es, trotz Schulschließungen und Reisebeschränkungen, weiter in Kontakt zu bleiben?
Für ein solches PRojekt bietet eTwinning nicht nur in Pandemie-Zeiten beste Möglichkeiten. Bei ihrem regen digitalen Austausch erfuhren die Kinder voneinander, wie sie lernen und leben, und dokumentierten ihre Zusammenarbeit in einer abwechslungsreichen Online-Dokumentation. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

„Dem ausgezeichneten Projekt gelang ein lebendiger Austausch, der das Interesse an anderen Ländern und Kulturen förderte. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie wichtig Sprachkenntnisse für den Austausch und das Kennenlernen sind. Ihre positiven Rückmeldungen sind eine große Anerkennung für die engagierten Lehrkräfte,“ so das Urteil der Jury.

Karin Lange