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Cor-denkst-du-dran? Auf den Spuren der Chemie am Untermain

cordenkabesuch

Mehr als 600 Beschäftigte, Weltmarktführer und nur wenige Gehminuten von der Schule entfernt. Am Montag, 7. November, besuchten die W-Seminare der Chemie und der Geschichte die Firma Cordenka. Am Werkstor wurden die 24 Schüler*innen von Herrn Dr. Leeb in Empfang genommen, der den Jugendlichen an diesem Nachmittag einen Einblick in die Herstellung von Kunststoffen gab.

Kein gemeinsames Periodensystem, aber ein Thema

Chemie und Geschichte, zu diesen Fächern existiert natürlich kein gemeinsames Periodensystem. Am HSG besteht aber ein gemeinsames Interesse, das mit dem Namensgeber der Schule in Verbindung steht. Das W-Seminar Geschichte beschäftigt sich mit der inzwischen umstrittenen Vergangenheit des Nobelpreisträgers Hermann Staudinger und das W-Seminar Chemie mit seinem Untersuchungsfeld, der Kunststoffchemie.

Einblicke und Chance am Untermain

Welche Einblicke ließen sich nun zu den Seminarthemen der Schüler*innen gewinnen? Herr Dr. Leeb und seine Kollegen zeigten die chemischen Prozesse, zu denen Hermann Staudinger einst die theoretischen Begründungen lieferte, bei einer Führung durch die Werkshallen. „Riesengroß“, „Roboter im Einsatz“, „Wahnsinnig laut“. Die Schüler*innen waren erstaunt, wie viel Arbeit und Spezialisierung hinter den einzelnen chemischen Arbeitsschritten steckt. Neben den fachlichen Eindrücken konnten die Jugendlichen aber auch noch Informationen zur beruflichen Bildung mit nach Hause nehmen. Der Ausbilder Herr Jung von der Firma Mainsite stellte unter anderem das Konzept des Verbundstudiums vor, in welchem die zukünftigen Abiturienten sowohl eine Ausbildung als auch ein klassisches Studium absolvieren können. Auf diese Weise verbinden sich Theorie und Praxis in kürzester Zeit auf ideale Art. Ein Motto, das ganz besonders für diesen Nachmittag bei der Firma Cordenka galt. Die angehenden Abiturienten und die Kursleiter Herr Hess und Herr Dr. Heidenreich möchten sich daher noch einmal bei Herrn Dr. Leeb für die spannenden Ein- und Ausblicke bedanken.

Benjamin Heidenreich

 

Frauenpower in den Naturwissenschaften

Foto Chemie Wettbewerb 2

Auch im Jahr 2021 nahmen wieder drei Schülerinnen des HSG am internationalen Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute (RACI) teil. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist ausschließlich SchülerInnen an MINT-EC-Schulen vorbehalten.
In diesem anspruchsvollen Wettbewerb schlugen sich Eliese Hohmann, Carla Hein und Luise Volmer fantastisch. Luise Volmer erhielt sogar die Prämierung „High Distinction“ und gehörte damit zu den besten zehn Prozent der TeilnehmerInnen in Deutschland. Dieses Ergebnis ist besonders hoch zu bewerten, da der Test ein breites chemisches Grundwissen abprüft.
Coronabedingt dauerte es einige Zeit, bis die Urkunden aus Australien bei uns am HSG ankamen, aber am 09.03.2022 durften Frau Büttner und Frau Heger den stolzen Teilnehmerinnen ihre Urkunden überreichen. Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz auf so viel Frauenpower in den Naturwissenschaften am HSG!

Sabine Heger

 

 

 Schuljahr 2020/2021

Auf den Spuren von Hermann-Staudinger: Frauenpower am HSG

Chemiewettbewerb Juni 2021 Meike Kramb

Dieses Jahr waren drei Schülerinnen des HSG unter den 1500 Teilnehmern des Internationalen Chemiewettbewerbs 2021 des Royal Australian Chemical Institute (RACI). Die Prüfungsaufgaben aus Australien wurden von der Uni Wuppertal ins Deutsche übersetzt. Wir drücken den drei Chemikerinnen die Daumen!

Auf dem Bild ist zu sehen (von links nach rechts): Eliese Hohmann, Carla Hein und Luise Volmer

 

Schuljahr 2019/2020

Explosionen an der Uni Gießen - Schule einmal anders

von Finja Lange

Chemie Gießen Feb20

Rein in den Bus und ab nach Gießen! Ein ganzer Tag ohne Unterricht und ohne etwas nachtragen zu müssen - tolle Aussichten für den normalen Durchschnittsschüler! Während die 10c nämlich im Unterricht saß, fuhren die Klassen 10a und b (und zwei drei Ausnahmefälle) am 18.02.2020 mit den Lehrern Kramb, Carolan, Edelhoff-Blache und Prößler nach Gießen ins Liebig Museum und an die Universität, um sich außerhalb des Unterrichts weiterzubilden.

Zuerst besuchten wir das Liebig Museum, wo wir mit einem spritzigen Versuch begrüßt wurden. Dort lernten wir anhand von vielen Versuchen und einem interessanten Vortrag sehr viel über den Chemiker Justus Liebig. Schnell schon herrschte in dem Vortragsraum dicke Luft, aber dann wurden die Fenster einfach geöffnet und sobald man wieder normal atmen konnte, jagte Frau Fröhlich schon den nächsten Versuch in die Luft. Zuletzt stellte sie noch ein Bier her, das zum Bedauern vieler Schüler, leider nicht trinkbar war.

An der Uni hörten wir erst einen Vortrag über Studiengänge für Chemie, dann über Chemie und Lehramt. Danach stellten wir selbst mit flüssigem Stickstoff Eis her. Allein dafür hat sich die Exkursion nach Gießen schon gelohnt. Im Anschluss bekamen wir noch eine Führung durch die Universität. Schließlich stiegen wir dann wieder in den Bus und machten uns auf den Weg nach Erlenbach.

 

 

Raus aus der Schule, rein in den Wald!

von Finja Lange

Bio Pilzexkursion Nov19.geaendert

Motiviert, interessiert und pilzorientiert brachen wir, die Klasse 10b, am 07.11.2019 in den Erlenbacher Wald auf. Begleitet von Herrn Kramb und Frau Ühlein verließen wir die giftigen Dämpfe des Chemiesaals und gingen an die frische Luft zu den giftigen Pilzen.

Vom Pantherpilz über den Speitäubling bis zum berühmten Knollenblätterpilz lernten wir alle Pilze kennen, die wir nicht essen sollten. Später fanden wir dann natürlich auch noch essbare Pilze, wie Pfifferlinge, Schwämmchen und einen Lackbläuling. Alle sehr lecker und nicht nur im Erlenbacher Wald, sondern auch in Krambs Pfanne zu finden. Schließlich fanden wir einen Bovist, der entgegen der Krambschen Erwartungen trotz Feuchtigkeit beim Drauftreten rauchte. Auf dem Rückweg fand ein Schüler seine verborgenen Talente und damit den letzten Steinpilz in diesem Jahr.

Ein wahres Prachtexemplar! So schön, dass Herr Kramb ihn direkt abschnitt und zerstückelte. Ende der vierten Stunde kehrten wir dann top informiert und durchgefroren in unsere heißgeliebte Schule zurück und genossen den restlichen Schultag.