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Vom HSG zum Gare du Midi

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Am 13.04.2026 hat sich die elfte Jahrgangsstufe um 6 Uhr morgens mit 5 Lehrern an der Bushaltestelle getroffen, um auf eine 7-stündige Fahrt nach Brüssel aufzubrechen. Das gesamte Gepäck wurde also verstaut, Busfahrer Uwe hat uns begrüßt und es ging los.

Unsere Woche war mit unterschiedlichem Programm gefüllt, das bereits montags nach unserer Ankunft im Meininger Hotel am Gare du Midi begonnen hat.
Auf dem Plan stand eine Stadtführung durch Brüssel, um die Innenstadt, in der wir uns in dieser Woche sehr viel aufhalten werden, besser kennenzulernen. Die Führung führte uns vom Grand Place mit dem Brothaus zu Mannekin Pis, der eigentlich gar nicht mal so groß ist, bis zur Börse. Vorbei an vielen Chocolaterien und den unterschiedlichsten Restaurants mit Spezialitäten aus vielen Ländern. Abends durften wir dann selbst Essen gehen und sind das erste Mal mit der Metro in Kontakt gekommen.

Am Dienstag ging es gleich früh los, um mit unserem Bus nach Waterloo zu fahren und uns das Napoleon-Museum und das Memorial, inklusive einer Kanonenvorstellung anzuschauen. Doch das war erst der Anfang. Mittags sind wir zurück in die Stadt gefahren, und sind in Grüppchen Mittagessen gegangen, um dann gestärkt das Schokoladenmuseum „Choco Story“ besichtigen zu können. Hier konnten wir mit einem Audioguide lernen, wie Schokolade entstanden ist, und uns wurde eine Schokoladen- bzw. Pralinenproduktion demonstriert, die wir auch probieren durften. Abends ging es für die 11a zurück ins Hotel, da sie dienstags selbst gekocht haben, während die anderen in der Stadt Abendessen waren.

Doch der mit Abstand spannendste Tag war der Mittwoch. Bereits um 9 Uhr wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und haben uns mit der Metro auf den Weg ins Europaviertel von Brüssel gemacht. Hier ist eine Gruppe in das Museum der europäischen Geschichte gegangen, während die anderen zuerst das Parlamentarium besucht haben und erst danach ins Museum gekommen sind. In unserer Mittagspause haben sich viele bei einer der zahlreichen Frittenbuden eine Tüte echte belgische Pommes bestellt, die wir vor unserem Besuch des Europaparlaments essen konnten. In diesem angekommen mussten wir zuallererst durch eine Sicherheitskontrolle, bevor wir überhaupt in das Gebäude hinein gelassen wurden. Hier hatten wir eine Vorstellung des Parlaments und durften sogar auf die Tribüne im Parlament und konnten uns so in die Politiker hineinversetzen. Unser Führer hat uns schließlich noch über die Dolmetscherarbeit im Parlament aufgeklärt, und dass diese es tatsächlich schaffen, 95 % des Gesagten ohne Verluste zu übersetzen. Abends wurde es dann spannend, weil viele beim Fußballspiel Bayern gegen Real Madrid mitgefiebert haben, welches wir dank Herrn Lößlein tatsächlich zusammen schauen konnten.

Plötzlich war es dann schon Donnerstag und der letzte Programmtag stand an. Morgens: eine Stadtrundfahrt mit unserem Bus und einem Reiseleiter, der uns viel über die gesamte Stadt erzählt hat und zu jedem interessanten Gebäude oder Park viele Informationen parat hatte. Beispielsweise gibt es in Brüssel mehr als 100 Parks. Mittags haben wir dann das Atomium besichtigt. Dieses ist ein riesiges Konstrukt mit insgesamt 9 Kugeln, die mit Tunneln verbunden sind, und von hohen Stelzen gehalten werden. In den Kugeln gab es Lichtershows und Musik. Ganz oben hatte man einen wunderschönen Blick auf das gesamte Brüssel. Nachmittags durften wir dann machen, was wir wollten, also shoppen gehen oder einfach in der Stadt etwas essen.

Freitags ging es dann um halb neun zurück ans HSG, und wir sind gut um 16 Uhr in Erlenbach angekommen.

Insgesamt haben wir in diesen 5 Tagen unglaublich viele Eindrücke von Brüssel bekommen und viele neue und interessante Dinge gelernt.

Ein großes Dankeschön geht an Frau Fey, Frau Kunz, Herrn Füller, Herrn Koch und Herrn Lößlein, die diese Reise für uns gestaltet haben und alles organisiert haben!

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Markus Füller