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Veranstaltungen

5. Klasse: 

  • Vortrag einer Hebamme zu Schwangerschaft und Geburt
  • Exkursion zum Thema Ökosystem Wiese
  • Teilnahme an der Straßensammlung des Bund Naturschutz (2015 und 2017 belegte das HSG den zweiten Platz)

6. Klasse: 

  • Teilnahme an der Straßensammlung des Bund Naturschutz (2015 und 2017 belegte das HSG den zweiten Platz)
  • Amphibienschutzaktion in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz (witterungsabhängig)

7. Klasse: 

  • Wahlkurs "Forscherlabor" (zusammen mit der FS Chemie): Die freiwilligen Teilnehmer/innen absolvieren zunächst den "Laborführerschein" und erforschen dann experimentell in verschiedenen Projekten Fragen des Alltags (z.B. Was steckt in einer Brausetablette?).

8. Klasse:   

  • Exkursion zum Thema Bienen/Ameisen (im G9 in der 9. Jahrgangsstufe)
  • Suchtprävention

9. Klasse:    

  • Infoveranstaltung zum Thema AIDS
  • Ausbildung von interessierten Schülern zu Schulsanitätern

10. Klasse: 

  • Infoveranstaltung Organtransplantation
  • Ausbildung von interessierten Schülern zu Schulsanitätern
  • Exkursion in den Palmengarten nach Frankfurt

11. Klasse: 

  • Angebot des Wahlfaches Biologisches - Chemisches Praktikum

                             

Wettbewerbe

  • Biologieolympiade
  • Jugend Forscht (siehe Fachschaft Chemie)
  • Experimente antworten (siehe Fachschaft Chemie)

 

Aktivitäten

Der Prozess des Bierbrauens vor Ort

von Lisa Reichert, Kl. 10a

Bio Brauerei Faust Juli19.geaendert

„Churfränkisches Brauhaus Faust - Institut zur Bekämpfung akuter Unterhopfung“ - so heißt es am Montagmorgen für die Klasse 10d gemeinsam mit Herrn Dr. Kramb. Beginnend mit einem kleinen Film zum Einstieg und einer Führung durch die Miltenberger Bierbrauerei Faust wird uns der Weg vom Hopfen zum fertigen Bier gezeigt. Von den großen Gärbecken bis hin zu den uralten Schätzen von Spezialbieren, die im Keller gelagert werden, erhielten wir einen Einblick. Außerdem wurde uns der Leitgedanke der Faustbrauerei näher gebracht, Regionalität,  Nachhaltigkeit und Tradition sind dem Familienbetrieb sehr wichtig. Besondere Aufmerksamkeit fand bei unseren männlichen Mitschülern vor allem die Tatsache, dass die Mitarbeiter zu ihrem Gehalt zehn Kästen Bier im Monat mit nach Hause nehmen. Lasst uns sehen, für wie viele das ein gutes Argument für den Beruf des Bierbrauers ist.

 

Schule und Uni – Finde den Unterschied!

von Konrad Heß

Bio Gießen April19.geaendert

In der 11. Klasse muss jeder Schüler eines bayerischen Gymnasiums ein Wissenschaftspropädeutisches Seminar belegen. Für Außenstehende – und auch für viele Schüler – ist zunächst unklar, was denn unter diesem komplizierten Begriff zu verstehen ist. Eine bekannte Online-Enzyklopädie definiert wie folgt: "Propädeutik dient der Einführung in die Sprache und Methodik einer Wissenschaft".

Um diese abstrakte Definition zu konkretisieren, muss man sich dorthin begeben, wo „Wissenschaft gemacht wird“ – an eine Universität! Also machte sich das W-Seminar "Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe" des Hermann-Staudinger-Gymnasiums auf zu einer Exkursion an die Uni Gießen.

Am dortigen "Institut für Pflanzenbau" gaben uns Professor Bernd Honermeier und sein Team einen Einblick, wie "echte Wissenschaft" so funktioniert. Zunächst wurden uns in einem Vortrag einige Arbeitsschwerpunkte des Instituts vorgestellt: So arbeiten die Wissenschaftler an Minzen (wegen der ätherischen Öle), an Raps (wegen der Glucosinolate und der Erucasäure) und vielen weiteren Nutzpflanzen.

Nach dem Vortrag und dem Unterschreiben von zwei (!) Sicherheitslisten durften wir einige Labore besichtigen. Aufgrund unseres enormen Vorwissens konnten uns weder die Fragestellungen der Doktoranden noch das apparative Equipment verwirren. Nein, seien wir ehrlich: Die Doktoranden und Laboranten sind gut auf unsere Vorkenntnisse eingegangen und haben es geschafft, ihre Arbeit spannend darzustellen. Wir durften sogar das Nahinfrarot-Spektrometer "füttern" und eigene Messwerte ermitteln. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Führung durch die Gewächshäuser, in denen sowohl klassische Züchtungsexperimente als auch Experimente mit gentechnisch modifizierten Pflanzen durchgeführt werden.

Beeindruckt waren wir nicht nur von der hochmodernen Architektur und Ausstattung des "Biomedizinischen Forschungszentrums Seltersberg", sondern auch vom großen Aufwand, der extra für uns betrieben wurde. Etliche DoktorandInnen, die Sekretärin des Arbeitskreises und Professor Honermeier selbst haben sich viel Zeit für uns genommen und uns obendrein noch großzügig bewirtet. "Nächste Woche fängt das Semester wieder an, da wäre weniger Zeit gewesen", meinte Professor Honermeier, betonte aber auch, dass die Veranstaltung für ihn und sein Team quasi "Ehrensache" sei. "Egal, was ihr später macht, wir hoffen, euren Horizont ein wenig geweitet und euch neue Einblicke vermittelt zu haben". Das können wir bestätigen!

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