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Exkursion an die TH Aschaffenburg


Die Spannung ist förmlich spürbar – TH-Mitarbeiter Herr Ziemlich kurbelt an der Influenzmaschine - krachend entsteht ein Funkenüberschlag! Er trifft das Metallgehäuse, in dem der kleine gelbe Minion sitzt.

JF Besuch TH 1

Der Blitz ist im abgedunkelten Hörsaal der Technischen Hochschule für alle JuniorForscherInnen deutlich sichtbar. „Das Metallgitter bildet einen Faradayschen Käfig und schützt den Minion“, kennt ein HSGler die Erklärung.

JF Besuch TH 2


Elektrizität ist an diesem Tag das zentrale Thema. Fast 60 JuniorForscherInnen hatten sich mit ihren Lehrkräften Frau Kapeller, Frau Ühlein und Herrn Wilke mit der Bahn auf den Weg nach Aschaffenburg gemacht.
Begrüßt wurden sie dort von Prof. Dr. Hinrich Mewes mit einer sogenannten „Vorlesung“, extra abgestimmt auf das junge Publikum.

In Mitmachexperimenten wurde gezeigt, wie man sich den elektrischen Strom anschaulich vorstellen kann und welche Eigenschaften er hat. Natürlich wurde auch Theorie gepaukt, das gehört schließlich für jeden Studenten zum Alltag an einer Hochschule.

Die Atmosphäre im großen Hörsaal und auf dem Campus hat allen sehr gut gefallen und wird in guter Erinnerung bleiben. Vielleicht kommt die eine oder der andere in 9 Jahren als Student wieder an die Hochschule – wir sind schon gespannt!


Andreas Wilke

 

Hermann-Staudinger-Gymnasium im MINT-EC-Netzwerk rezertifiziert

„Zeit zum Feiern lässt uns die Pandemie in der Schule leider nicht. Aber gefreut haben wir uns riesig!“ - so kommentiert Schulleiterin Christine Büttner die Nachricht, dass das Hermann-Staudinger-Gymnasium auch künftig das Label „MINT EC“ führen darf.

Alle vier Jahre müssen Schulen, die Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerkes MINT-EC sind, unter Beweis stellen, dass sie die hohen Anforderungen erfüllen, die das Netzwerk an seine Mitgliedsschulen stellt. Erfreulicher Weise hat das Hermann-Staudinger-Gymnasium diese Hürde mit Bravour genommen und kann weiterhin als eine von nur 339 Schulen in Deutschland von den Vorteilen dieses Netzwerkes profitieren. So können MINT-aktive SchülerInnen unserer Schule das MINT-EC-Zertifikat erwerben, das im MINT-Bereich deutschlandweit das einzige allgemein anerkannte Auszeichnungszertifikat für AbiturientInnen ist. Außerdem steht ihnen eine Vielzahl von Workshops offen, mit denen sie in aktuelle Forschungsbereiche und verschiedene Unternehmen und Universitäten hineinschnuppern können. Ob „Teilchenphysik“ in Wiesbaden oder „Agiles Projektmanagement im Prototypenbau“ in München, naturwissenschaftlich-technisch interessierten SchülerInnen wird einiges geboten.

Bei der erneuten Auszeichnung als MINT-EC-Schule (genannt Rezertifizierung) hob die Jury hervor, dass das Hermann-Staudinger-Gymnasium immer wieder neue Impulse setzt und sich stetig weiterentwickelt. So begeistern die in diesem Schuljahr gestarteten JuniorForscher SchülerInnen der Unterstufe durch anschauliche und spannende Experimente für viele verschiedene Fachbereiche: mit Roboterbau für Informatik, Experimente mit Alltagschemikalien für Chemie, Windenergieversuchen für Physik und Sternbeobachtung für Astronomie, um nur einige Beispiele zu nennen. Früh können Schüler so ihre eigenen Stärken entdecken und dann gezielt gefördert werden.

Juniorforscher

JuniorForscherinnen bei der Arbeit

Ebenso sticht das HSG durch „Datenschutz und die reflektierte Nutzung von Medien“ hervor und wird gelobt für seinen hohen Stand der Digitalisierung. Systemadministrator Florian Prager freut sich, dass sein persönlicher Einsatz für Open-Source-Software, LINUX-Betriebssystem und stringent aufgebautes WLAN erwähnt wird: „Wir sind nicht Apple- oder Windows-Mainstream, sondern vermitteln unseren Schülern das Know-how, mit allen Systemen zurechtzukommen.“

Trotz der Pandemie konnte das HSG seine zahlreichen Wettbewerbsformate nicht nur beibehalten, sondern sogar ausbauen. „Im deutschlandweiten und regionalen Vergleich schneiden wir hier hervorragend ab,“ meint Physik-Fachbetreuer Andreas Wilke, der im letzten Schuljahr nicht nur SchülerInnen bei der internationalen Physik-, sondern auch bei der Astronomie-Olympiade IOAA begleitet hat.

Das Gutachten sieht einen Grund für den Erfolg des HSGs im Engagement des gesamten Kollegiums. Annette Wohlmann, stellvertretende Schulleiterin und Deutsch- und Englischlehrerin, bestätigt dies mit einem Augenzwinkern: „Wir sind stolz darauf, MINT EC zu sein, aber wir tun auch viel dafür – und das fächerübergreifend!“

Elisabeth Kapeller

MINT EC Logo ClaimAls MINT-EC-Schule

ist das Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach berechtigt, das deutschlandweit einzigartige MINT-EC-Zertifikat mit dem Abitur zu vergeben.

Schülerinnen und Schüler, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern Fachliche Kompetenz, Fachwissenschaftliches Arbeiten und Zusätzliche MINT-Aktivitäten erfüllen. Die Auszeichnung bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen. Weitere Informationen zum MINT-EC-Zertifikat finden Sie hier. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Elisabeth Kapeller (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

 

 

Mit Stolz präsentieren wir die Zertifikatsträger der letzten Jahre:

  • 2021

erhielten das Zertifikat Sophie Grundmann, Louis Markert und Simon Bruhm. Sophie Grundmann zeichnet sich durch ihr vielseitiges Interesse und Engagement im Bereich Naturwissenschaften aus. Als langjähriges Mitglied der Technik-AG des Hermann-Staudinger-Gymnasiums installierte und überwachte sie mit dem Team Licht, Ton und Aufzeichnung der zahlreichen Musik- und Theateraufführungen des HSGs. Den richtigen Ton traf sie auch bei ihrer Tätigkeit als Schulsanitäterin, bei zahlreichen Praktika oder bei der Teilnahme am Chemie-Wettbewerb Dechemax.

Mit Louis Markert und Simon Bruhm werden zwei herausragende Roboterbauer geehrt, die Preisträger zahlreicher FFL-Wettbewerbe (First Lego League) waren. Neben sehr guten schulischen Leistungen im MINT-Bereich überzeugte Louis im Fach Informatik mit seiner Seminararbeit über „Data Science beispielhaft gezeigt an der Schulzeitschrift bapp“ und Simon Bruhm im Fach Biologie über die „Anlage und Ökologie einer Trockenmauer“, die an den Schulgarten des HSGs anknüpft.

Insbesondere taten sich beide auch durch ihre außerschulischen Aktivitäten hervor: Sie unterstützten den Dinglerkindergarten in Aschaffenburg auf Vermittlung des Sozialkundelehrers Dirk Simon dabei, eine Photovoltaikanlage zu errichten, deren Strom hilft, eine Wasserpumpe für das dortige Johannisgärtchen zu betreiben.
„Wenn MINT-Hochleister auch durch ihr soziales Engagement die Schule bereichern, erfüllt uns das mit besonderem Stolz. Diese Synergie ist das eigentliche Ziel unseres umfassenden Bildungsansatzes“. Mit dieser Aussage spielt Schulleiterin Christine Büttner auf die Verdienste von Louis Markert als langjährigem Schülersprecher an und hebt hervor, dass am HSG neben erstklassiger MINT-Bildung auch soziale und kommunikative Fähigkeiten gefördert werden.

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  • 2020

wurden fünf Abiturienten des Hermann-Staudinger-Gymnasiums mit dem MINT-EC-Zertifikat ausgezeichnet: Robin Ballweg, Matthias Daniel, Julius Klotz, Conor Ó Cléirigh und Manuel Zahn. Alle fünf haben über Jahre hinweg das naturwissenschaftliche Leben unserer Schule bereichert. Elisabeth Kapeller, MINT-Beauftragte am HSG, freut sich über diese Leistungsträger: „Es macht Spaß, mit Schülern zusammenzuarbeiten, die naturwissenschaftliche Anregungen und Angebote begeistert aufnehmen und erfolgreich weiterdenken.“ Manuel Zahn hat zusammen mit Julius Klotz außerunterrichtlich zahlreiche chemische Zusammenhänge analysiert, Matthias Daniel und Julius Klotz haben im Rahmen von Sternbeobachtungsabenden ihr Wissen im Bereich Astronomie weitergegeben, und Robin Ballweg hat jahrelang jüngere Schüler im Bereich Roboterbau unterwiesen und begleitet. Beeindruckend ist, dass sich in den Erfolgen der fünf Schüler die breit gefächerten Angebote unserer Schule widerspiegeln: Erfolgreiche Teilnahmen an Chemiewettbewerben (z.B. Dechemax), der internationalen Physik-Olympiade, Mathematik-Wettbewerbssiege wie Pangea-Goldmedaillen oder erste Preise beim Känguru-Wettbewerb und schlussendlich auch Erfolge im Bereich Informatik und Roboterbau (Preis beim europäischen Halbfinale der First Lego League). Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Conor Ó Cléirigh und Robin Ballweg, die das MINT-EC-Zertifikat der höchsten Stufe, also mit Auszeichnung erhalten werden. Conor Ó Cléirigh hat während seiner 8 Jahre am HSG im Bereich Mathematik und Informatik insgesamt 24 Preise und Medaillen gewonnen und nebenbei ein Frühstudium in Analysis und Theoretischer Informatik absolviert. Robin Ballweg ist durch seinen schon oben erwähnten erfolgreichen Einsatz im Roboterbau zum Zugpferd für so manchen jungen Roboterbauer geworden. Christine Büttner, Schulleiterin des HSG, dankt den erfolgreichen Schülern: „Sie sind Vorbilder für unsere Nachwuchsforscher und schaffen es damit, Begeisterung bei den jüngeren Mitschülern zu wecken."

MINT Zertifikate 2020

  •  2019

In diesem Jahr erhielt das Zertifikat Thomas Schreck, ein vielseitig MINT-interessierter Schüler: Aktivität in Elektronikkursen und bei Jugend forscht, erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben, wie dem internationalen Chemie-Wettbewerb ANCQ oder eine sehr gute Mathematik-W-Seminararbeit in der Oberstufe belegen sein Engagement im MINT-Bereich.

Schreck Thomas klein

 

  • 2018

„Die MINT-Leistungen zeigen sich seit Jahren auf hohem Niveau und dies zeigt sich auch dieses Jahr an den Leistungen der Schüler Linnea Seeger, Michaela Stein und Kilian Volmer, denen ich herzlich gratulieren möchte. Während ihrer gesamten Schullaufbahn haben sie aktiv und erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen und sich umfangreich im Bereich MINT über das Schulwissen hinaus weitergebildet,“ fasste Christine Büttner, Schulleiterin, die Auszeichnung zusammen. Große Freude herrschte bei den Ausgezeichneten, „was immer auch ein Zeichen der Wertschätzung des MINT-Zertifiakts zeigt“, wie es Elisabeth Kapeller, MINT-Beauftragte des HSG, feststellte.

HSG Mint 2018.geaendert

MINT EC Logo ClaimHermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach zeichnet drei herausragende AbiturientInnen mit MINT-EC-Zertifikat aus

von Dirk Simon

Im Rahmen der Zeugnisvergabe am 16.07.2021 wurden eine Abiturientin und zwei Abiturienten des Hermann-Staudinger-Gymnasiums mit dem MINT-EC-Zertifikat für ihr besonderes Engagement in MINT-Bereich ausgezeichnet. Die Schule ist seit 2015 Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und darf somit das deutschlandweit einzigartige MINT-EC-Zertifikat vergeben.

In diesem Jahr erhielten das Zertifikat Sophie Grundmann, Louis Markert und Simon Bruhm. Sophie Grundmann zeichnet sich durch ihr vielseitiges Interesse und Engagement im Bereich Naturwissenschaften aus. Als langjähriges Mitglied der Technik-AG des Hermann-Staudinger-Gymnasiums installierte und überwachte sie mit dem Team Licht, Ton und Aufzeichnung der zahlreichen Musik- und Theateraufführungen des HSGs. Den richtigen Ton traf sie auch bei ihrer Tätigkeit als Schulsanitäterin, bei zahlreichen Praktika oder bei der Teilnahme am Chemie-Wettbewerb Dechemax.

Mit Louis Markert und Simon Bruhm werden zwei herausragende Roboterbauer geehrt, die Preisträger zahlreicher FFL-Wettbewerbe (First Lego League) waren. Neben sehr guten schulischen Leistungen im MINT-Bereich überzeugte Louis im Fach Informatik mit seiner Seminararbeit über „Data Science beispielhaft gezeigt an der Schulzeitschrift bapp“ und Simon Bruhm im Fach Biologie über die „Anlage und Ökologie einer Trockenmauer“, die an den Schulgarten des HSGs anknüpft.

Insbesondere taten sich beide auch durch ihre außerschulischen Aktivitäten hervor: Sie unterstützten den Dinglerkindergarten in Aschaffenburg auf Vermittlung des Sozialkundelehrers Dirk Simon dabei, eine Photovoltaikanlage zu errichten, deren Strom hilft, eine Wasserpumpe für das dortige Johannisgärtchen zu betreiben.
„Wenn MINT-Hochleister auch durch ihr soziales Engagement die Schule bereichern, erfüllt uns das mit besonderem Stolz. Diese Synergie ist das eigentliche Ziel unseres umfassenden Bildungsansatzes“. Mit dieser Aussage spielt Schulleiterin Christine Büttner auf die Verdienste von Louis Markert als langjährigem Schülersprecher an und hebt hervor, dass am HSG neben erstklassiger MINT-Bildung auch soziale und kommunikative Fähigkeiten gefördert werden.

SchülerInnen, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern „Fachliche Kompetenz“, „Fachwissenschaftliches Arbeiten“ und „Zusätzliche MINT-Aktivitäten“ erfüllen. Die Auszeichnung bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen. Wir freuen uns, dass unsere Schule dieses Zertifikat ambitionierten SchülerInnen als Dank und Auszeichnung mit auf den Weg in ihr Berufsleben geben kann.

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Wir bieten Schüler*innen von der 5. bis zur 7. Jahrgangsstufe mit den JuniorForscherInnen einen breiten Einblick in verschiedene Naturwissenschaften und in die Informatik.

Dieses zusätzliche Angebot findet alle 2 Wochen nachmittags statt: Wir beginnen mit einem Mittagessen in der Mensa und forschen dann zwei Schulstunden an einem Thema aus der Physik, Biologie, Chemie, Mathematik oder Informatik. In der 5. Jahrgangsstufe beginnen die JuniorForscherInnen erst im November, wenn die Tutorennachmittage abgeschlossen sind.

Die JuniorForscherInnen arbeiten in einer kleinen (ungefähr halbe Klassenstärke), fest zusammengesetzten Gruppe.

Unsere naturwissenschaftlichen Übungsräume bieten den optimalen Platz, die kreativen Ideen frei zu entfalten und auch an Wettbewerben teilzunehmen.

 

Hier einige Beispiele von Themen, die wir erkunden:

  • Wie fliegt ein Bumerang?
  • Lurchi und seine Freunde – Amphibien auf der Spur
  • Experimentieren mit Alltagschemikalien
  • Star-Works (die Sternenfabrik) – Weihnachtssterne und andere Schönheiten geometrisch konstruiert
  • Nachts über dem HSG – Einstieg in die Astronomie

 

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Frau Elisabeth Kapeller (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

  

JuniorForscherInnen on Tour

Endlich wieder Ausflüge! Wir haben nach dem Wegfall der Corona-Einschränkungen gleich zwei Ausflüge mit den JuniorForscherInnen unternommen und die gemeinsamen Unternehmungen in vollen Zügen genossen.

Wenn Regen wie Sonne ist

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Jede Klasse wünscht sich für einen Ausflug schönes Wetter. Jede? Die JuniorForscher des Hermann-Staudinger-Gymnasiums waren überglücklich, dass es bei ihrem Besuch der Seltenbachschlucht in Klingenberg nach langer Trockenheit über Nacht endlich geregnet hatte. Die Feuchtigkeit hatte viele Salamander aus ihrem Unterschlupf gelockt. Begeisterte und hellwache Kinderaugen fanden immer mehr von ihnen und beobachteten die langsamen, aber sehr geschmeidigen Bewegungen der schwarz-gelben, anmutigen Tierchen. Selbstverständlich wurden besonders schöne Exemplare digital im Bild festgehalten und der „Absturz“ eines Salamanders aus 10 cm Höhe in das Bachbett wurde nicht nur gebannt verfolgt, sondern im Film dokumentiert und mit den anderen JuniorForschern geteilt.

JF Schlucht 2Wie gut, dass ihm nichts passiert ist und er danach wieder unbeirrt seiner Wege ging. Unbeirrt ging aber die Diskussion unter den Schülern weiter, ob der Salamander wohl ein Weibchen oder ein Männchen sei. Die Kinder hatten also viel von der fachkundigen Einführung von Frau Ühlein im Kopf behalten und versuchten ihr Wissen am lebenden Objekt anzuwenden. Natürlich ohne dabei dem Tier zu nahe zu kommen oder es gar zu berühren. Denn Frau Ühlein hatte neben biologischer Feinheiten auch sehr eindringlich auf den nötigen Schutz der Tiere und ihrer Lebenswelt hingewiesen. Dass die Kinder diese Botschaft verinnerlicht hatte, konnte man während der ganzen Wanderung durch die Schlucht spüren. Salamander-begeisterte Kinder sind eben die besten Tierschützer – auch und gerade bei Regen!

 

Wenn Schule wie Hochschule ist

Die Spannung ist förmlich spürbar – TH-Mitarbeiter Herr Ziemlich kurbelt an der Influenzmaschine - krachend entsteht ein Funkenüberschlag! Er trifft das Metallgehäuse, in dem der kleine gelbe Minion sitzt.

JF Besuch TH 1

Der Blitz ist im abgedunkelten Hörsaal der Technischen Hochschule für alle JuniorForscherInnen deutlich sichtbar. „Das Metallgitter bildet einen Faradayschen Käfig und schützt den Minion“, kennt ein HSGler die Erklärung.

JF Besuch TH 2

Elektrizität ist an diesem Tag das zentrale Thema. Fast 60 JuniorForscherInnen hatten sich mit ihren Lehrkräften Frau Kapeller, Frau Ühlein und Herrn Wilke mit der Bahn auf den Weg nach Aschaffenburg gemacht.
Begrüßt wurden sie dort von Prof. Dr. Hinrich Mewes mit einer sogenannten „Vorlesung“, extra abgestimmt auf das junge Publikum.

In Mitmachexperimenten wurde gezeigt, wie man sich den elektrischen Strom anschaulich vorstellen kann und welche Eigenschaften er hat. Natürlich wurde auch Theorie gepaukt, das gehört schließlich für jeden Studenten zum Alltag an einer Hochschule.

Die Atmosphäre im großen Hörsaal und auf dem Campus hat allen sehr gut gefallen und wird in guter Erinnerung bleiben. Vielleicht kommt die eine oder der andere in 9 Jahren als Student wieder an die Hochschule – wir sind schon gespannt!

Elisabeth Kapeller und Andreas Wilke

 

JuniorForscherInnen starten durch

Neues Format am HSG begeistert junge ForscherInnen

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Nach einem neuen Konzept können interessierte SchülerInnen der 5. Jahrgangsstufe am Dienstagnachmittag bei den sogenannten JuniorForscherInnen verschiedene Naturwissenschaften erfahren und kreative Experimente durchführen. Begonnen haben wir in diesem Schuljahr mit der Physik, genauer gesagt mit der Physik des Fliegens. Im Physiksaal konnten die JuniorForscherInnen Experimente mit Windenergie und selbstgebauten Papierfliegern durchführen. Begeistert faltete die eine Gruppe nach Anleitung Flieger-Modelle wie Moskito, Phönix oder Adler und erprobte anschließend ihre Flugtüchtigkeit. Bei einem Fliegerwettbewerb in der Aula konnten die Schüler*innen die Reichweite ihrer federleichten Flugobjekte testen und freuten sich über jeden zurückgelegten Meter. Viel Wind machten inzwischen die Rotoren der zweiten JuniorForscherInnen Gruppe. Sie verglichen im Experiment den Savoniusrotor mit einem Dreiblattrotor. Das Ergebnis hat so manchen Jungforscher überrascht – aber mehr verraten wir nicht.

Elisabeth Kapeller