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Wir feiern 50 Jahre HSG


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plakat ausstellung final

 

Zum 50. Geburtstag des HSG

von Dietmar Andre

Im Jahr 2015 blickt die Schulgemeinschaft des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach a. Main auf eine mittlerweile 50-jährige Schulgeschichte zurück.

Der Kreistag des Altlandkreises Obernburg beschloss am 8. April 1965 unter Leitung des damaligen Landrats Dr. Friedrich Probst die Gründung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums, das durch einen neusprachlichen Zweig ergänzt werden sollte. Der bayerische Schulentwicklungsplan von 1963, der die Errichtung von 107 neuen Gymnasien vorsah, und der wirkungsvolle Einsatz des Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag, Karl Oberle, ermöglichten bereits am 7. September 1965, also nur fünf Monate später, den Unterrichtsbeginn mit 103 Schülern in drei Klassen. In einer schlichten Feier wurde am 10. September 1965 das „Gymnasium Erlenbach-Obernburg“ eröffnet. Der erste Direktor, Studienprofessor Dr. Wilhelm Wolf, hatte nur zwei Referendare und eine Sekretärin als Mitarbeiter an seiner Seite; ein großer Teil des Unterrichts musste von nebenamtlichen Lehrkräften erteilt werden.

Schon von Anfang an begann eine enge Kooperation zwischen dem damaligen Markt Erlenbach, der dem Landkreis für den Schulbau kostenlos erschlossenes Baugelände und einen beachtlichen Zuschuss von 600.000 DM zur Verfügung gestellt hatte, und dem Gymnasium. Sowohl der Unterricht als auch die Eröffnung fanden in Räumlichkeiten der Dr. Vits-Schule statt. Als Direktorat diente der Sitzungssaal des Erlenbacher Rathauses, wo auch ein Telefon für dienstliche Angelegenheiten zur Verfügung gestellt wurde.

Während Architektenwettbewerb, erster Spatenstich, Grundsteinlegung und Richtfest (9.Juni 1967) unter großem Zeitdruck abgewickelt wurden, hatte die Schule in ihrem zweiten Schuljahr ein linksmainisches Intermezzo in der Volksschule Wörth zu überstehen.

Am 7. September 1967 begannen 379 Schüler und 14 hauptamtliche Lehrer den Unterricht im eigenen, aber noch im Bau befindenden neuen Schulhaus, das im Sommer 1968 fertiggestellt wurde. Die festliche Einweihung am 17. 0ktober 1968 war verbunden mit der offiziellen Namensgebung. Die Nähe des Glanzstoff-Werkes hatte dazu inspiriert, als Namenspatron den Nobelpreisträger Professor Dr. Hermann Staudinger zu wählen, den Begründer der makromolekularen Chemie, dessen Forschungsergebnisse in der Fabrik industriell genutzt werden.

Die mathematisch-naturwissenschaftlichen und - seit 1974 - wirtschaftswissenschaftlichen Zweige des Gymnasiums bilden einen engen Konnex zu einer ambitionierten und weiter wachsenden Stadt, die ihre Aufgaben und Visionen als exponierter Industriestandort im Landkreis ernst nimmt. Auch die Durchführung gemeinsamer Projekte ist über die Jahre stetig ausgebaut worden: Genannt seien hier die enge Zusammenarbeit zwischen der Musikschule Erlenbach bzw. der Jungen Philharmonie und der Fachschaft Musik am HSG, die über die Schule hinausreichenden Aktivitäten mit den Sportvereinen der Stadt, die Steigerung der Attraktivität für den Fremdenverkehr durch den Bau des Planetenweges, die Organisation von Seniorennachmittagen gemeinsam mit dem Projekt „Begegnung der Generationen“ oder der Austauschs mit der französischen Partnerstadt Saint-Maurice.

Als außerschulischer Partner bzw. Schule mit Außenwirkung sind die Stadt Erlenbach und das Hermann-Staudinger-Gymnasium über 50 Jahre eng verbunden – die intensive, für beide gewinnbringende Zusammenarbeit möge auch in Zukunft anhalten und weiter wachsen.

                                                                                                                                                                      

 

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