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bayerischeMeister

Differenzierter Sportunterricht am HSG

Seit vielen Jahren gibt es im Rahmen des differenzierten Sportunterrichtes die Möglichkeit, in der 6. und 7. Jahrgangsstufe Judo zu belegen. In Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen wie dem Judoclub Obernburg können zusätzlich noch Übungsstunden aufgrund der Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) Schule - Verein besucht werden. Diese Möglichkeit nutzen zur Zeit knapp 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Dabei unterstützten Schüler (Luis Dölger, Michael Dorsemagen, Nico Schröder) aus höheren Jahrgangsstufen mit ihrem Wissen sehr kompetent und hilfsbereit die Anfänger.

Schüler, die im Unterricht die nötigen Kenntnisse erworben haben, können im Rahmen der SAG auch Gürtelprüfungen ablegen, die von sämtlichen Judoverbänden Deutschlands anerkannt werden. Vielen Dank an den Prüfer Matthias Rauschert vom JC Obernburg für die Abnahme der Prüfungen.

 

 

 

Lafi2016LandessiegerJII Lafi2016HSGTeamvorher MädchenWKII
Sieger im Landesfinale 2016 Die Teilnehmer am Landesfinale 2016 Mädchen der Wettkampfklasse II

 

Landesfinale am 12. Mai in München Gold, Silber und Bronze für die drei Teams aus Erlenbach

 

Als Bezirkssieger reisten die beiden weiblichen Mannschaften in den Wettkampfklassen II und III sowie die älteren Jungen der Wettkampfklasse II mit ihren Lehrern Nils Roth und Anja Ühlein zusammen mit den Siegern der männlichen Wettkampfklasse III des Kronberg-Gymnasiums Aschaffenburg sowie einer weiteren Mannschaft der Mädchen Wettkampfklasse III nach München.

Nach der Anreise am Vortag und einer Übernachtung vor München starteten alle fünf Mannschaften gut gelaunt in dieses Turnier.

Bei den Mädchen der älteren Wettkampfklasse II konnte die Mannschaft des HSG leider nicht den Landessieg vom letzten Jahr verteidigen. Dieses Jahr durfte Eva Hugo nicht mehr selbst kämpfen, unterstützte ihre Mannschaft jedoch ausgezeichnet als Coach. So kämpften mit Maike Becker, Nina Fuchs, Vanessa Eppig, Ronja Brix, Hannah Stenger und Michelle Völker reine Schuljudoka ohne Wettkampferfahrung bei regulären Wettkämpfen gegen die stark besetzten Mannschaften aus Lenggries und Hof erreichten so den 3. Platz. Alle dürfen auch im nächsten Jahr nochmal antreten.

Bei den jüngeren Mädchen wurde das Leichtgewicht mit zwei jungen und leichten Wettkämpferinnen des TV Elsenfeld (Runa Eigenmann, Marit Brix) besetzt, während die nächsten Gewichtsklassen mit Schülerinnen (Cosima Heidemann, Julia Helmstetter) aus dem Schuljudo abgedeckt werden konnten. In der höchsten Gewichtsklasse wurde das HSG von Chiara Tagliente und Pia Schuhmann vertreten. Gleich in der ersten Begegnung musste das Team gegen die Sportleistungsschule Nürnberg antreten und konnte hier mit Siegen von Runa Eigenmann, Marit Brix und Cosima Heidemann überraschend gewinnen. In der nächsten Begegnung gegen Neusäß konnten wieder die beiden Leichtgewichte punkten, während Cosima Heidemann ein starkes Unentschieden erkämpfte und Julia Helmstetter mit einem fulminanten Konter in ihrem zweiten Kampf den Sieg und damit auch den Poolsieg sicherte.

Im Halbfinale gegen Lengries konnten die beiden leichtesten Gewichtsklassen von den Erlenbachern gewonnen werden, ebenso wie die Gewichtsklasse bis 48 kg und 52 kg durch Cosima Heidemann und Julia Helmstetter.

Im Finale war wieder die Sportleistungsschule aus Nürnberg, die Kaderathleten des Landesverbandes an ihrer Schule trainiert, der Gegner. Leider wurde durch eine Umstellung der Aufstellung bei den niedrigen Gewichtsklassen der entscheidende Punkt abgeben, gewinnen konnten Marit Brix und Cosima Heidemann – so dass am Ende ein knappes 2:3 die Silbermedaille für das HSG bedeutete. Da die Mannschaft aber noch sehr jung ist, dürfen alle in den nächsten Jahren noch kämpfen und sie haben bewiesen, dass sie auch große Gegner schlagen können.

Auf der dritten Matte kämpften die älteren Jungen und lieferten eine tolle Teamleistung: im Pool hieß der erste Gegner Langenzenn aus Mittelfranken – hier konnten alle fünf Kämpfer (Lukas Ühlein, Jannik Kohl, Robin Ballweg, Michael Dorsemagen und Leon Ballweg) souverän ihren Kampf gewinnen und mit 5:0 von der Matte gehen. Im nächsten Kampf gegen die Realschule aus der Judohochburg Abensberg waren sie gefordert – die niedrigste Gewichtsklasse ging kampflos an Erlenbach, im nächsten Kampf konnte Jannik Kohl seinen erfahreneren Gegner mit einem Blitzangriff in 3 Sekunden auf Punkt werfen, Robin Ballweg hatte gegen den Bayernkaderkämpfer Popitschko gut mitgehalten, musste den Punkt aber abgeben. Michael Dorsemagen machte in seinem Kampf alles klar und so konnte Leon Ballweg sich nach einer Rippenprellung aus der ersten Begegnung schonen.

Im Halbfinale kamen die Schüler aus Erlenbach gegen die Mannschaft aus Moosburg, die in den letzten Jahren nach ihrem Landessieg in der jüngeren Wetttkampfklasse im Bundesfinale stand und hier war alles gefordert: in der niedrigsten Gewichtsklasse konnte Lukas Ühlein seinen mehr als 10 kg schwereren Gegner mit Unterstützung von allen Unterfranken am Mattenrand durch einen Arbeitssieg mit mehreren Fußtechniken besiegen. Jannik Kohl konnte gegen einen sehr erfahrenen Gegner erst mithalten, musste dann aber die Niederlage hinnehmen. Robin Ballweg gelang es trotz einer starken Leistung gegen einen sehr abgebeugt kämpfenden und auf Zeit spielenden Gegner nicht, den Kampf für sich zu entscheiden. Nun lag es wieder an der zweitschwersten Gewichtsklasse – 73 kg - und Michael Dorsemagen, der sich trotz zwischenzeitlichem Rückstand mit einer sehenswerten Leistung durchsetzte. Leon Ballweg holte dann im Schwergewicht kampflos den Punkt und so den Einzug ins Finale – wieder gegen die Mannschaft aus Abensberg.

Das Leichtgewicht ging kampflos an Erlenbach, Jannik Kohls Gegner war leider gewarnt und so ging dieser Punkt an Abensberg – starke Leistung für den reinen Schuljudoka! Robin Ballweg hatte wie auch im ersten Durchgang stark gekämpft, musste aber wieder den Punkt an Popitschko abgeben. Jetzt mussten die beiden letzten Kämpfe gewonnen werden, um den Titel zu holen. Ein weiteres Mal zeigte Michael Dorsemagen in einem auch von Siegeswillen geprägten Kampf eine beachtliche Leistung und stellte das 2:2 her. Leon Ballweg hatte jetzt alles in der Hand und mit einer fulminanten Leistung und - ganz untypisch für ihn - mit einer Würgetechnik holte er den Landestitel in den Norden.

Die Mannschaft der Jungen in der WKII bestand aus Jara Dollinger, Alexander Wittassek, Lukas Ühlein, Daniel Körbel, Jannik Kohl, Robin Ballweg, Maximilian Schwegle, Nico Schröder, Luis Dölger, Michael Dorsemagen, Leon Ballweg und Tjark Schneider.

Da auf drei Matten gleichzeitig gekämpft wurde, war es auch außerhalb der Wettkampffläche eine Veranstaltung mit Teamgedanken. Nicht nur die eigene Schule wurde unterstützt, sämtliche fünf Mannschaften vom Untermain waren an der Matte und feuerten die anderen an bzw. auch gecoacht wurde schulübergreifend.

JungenWKII MädchenWKIII JungenWKIII
Jungen der WK II Mädchen der WK III Jungen der WK III

 

Bezirksfinale am 9. März in Obernburg

 

Seit einigen Jahren kann das HSG jedes Jahr alle angebotenen Wettkampfklassen (WK II und WK III) mit Mannschaften für das Bezirksfinale besetzen. Auch in diesem Jahr fuhren vier Mannschaften mit zusätzlichen Ersatzkämpfern zum Anfeuern zum Bezirksfinale nach Obernburg.

Von den ursprünglich gemeldeten 18 Mannschaften aus Aschaffenburg, Lohr, Würzburg, Gemünden, Elsenfeld und Erlenbach konnten am Ende nur noch 3 Schulen (Kronberg-Gymnasium und Friedrich-Dessauer-Gymnasium – beide Aschaffenburg- und das Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach) Mannschaften in den beiden Wettkampfklassen stellen.

Bei den älteren Mädchen in der Wettkampfklasse II schaffte es nur das Hermann-Staudinger-Gymnasium eine voll besetzte Mannschaft auf die Matte zu bringen, die dann kampflos gewann. Bezirkssieger wurden somit Maike Becker, Julia Helmstetter, Ronja Brix, Nina Fuchs, Vanessa Eppig, Hannah Stenger und Michelle Völker.

In der Wettkampfklasse der jüngeren Mädchen (WKIII) konnte das Kronberg-Gymnasium ebenfalls eine Mannschaft stellen, die Begegnung gegen die Mädchen des Hermann-Staudinger-Gymnasiums endete mit 4:1 zugunsten der Erlenbacher. Die Erlenbacher Mannschaft bestand aus Runa Eigenmann, Marit Brix, Cosima Heidemann, Pia Schuhmann und Chiara Tagliente. Auch hier darf die Mannschaft aus Erlenbach als Bezirkssieger nach München fahren.

Bei den Mannschaften der Jungen in der Wettkampfklasse III konnten alle drei Gymnasien Mannschaften stellen – hier besiegte das Kronberg-Gymnasium sowohl das Friedrich-Dessauer-Gymnasium als auch das Hermann-Staudinger-Gymnasium und konnte so den Titel des unterfränkischen Meisters und die Fahrkarte zum Landesfinale lösen. Die Erlenbacher Mannschaft verlor beide Begegnungen knapp mit 2:3 und musste sich mit dem 3. Platz zufrieden geben, hinter dem FDG. Da aber fast alle der Jungen noch dem jüngsten Jahrgang angehören, haben sie in den nächsten Jahren noch Gelegenheit sich den Weg nach München zu erkämpfen. Für die Erlenbacher waren am Start: Jan Hergenröther, Hakon Eigenmann, Tobias Hössel, Alexander Wittasseck, Aaron Draude, Fabian Schreck, Luis Dölger und Tjark Schneider, Niklas Winter, Elias Reckwerth, Merlin Reckwerth.

Auch bei den älteren Jungen konnten alle drei Gymnasien Mannschaften stellen, so dass es auch hier nochmal „Jeder gegen Jeden“ hieß. In der ersten Begegnung besiegte das Kronberg-Gym. das FDG mit 3:1; die Begegnung HSG gegen FDG ging mit 5:0 an das HSG und auch in der letzten Begegnung gegen das Kronberg-Gym. konnte das HSG mit 3:2 punkten und in dieser Wettkampfklasse den Bezirksmeistertitel sichern. In der Wettkampfklasse kämpften für das HSG Lukas Ühlein, Jara Dollinger, Robin Ballweg, Maximilian Schwegle, Nico Schröder, Jannik Kohl, Michael Dorsemagen und Leon Ballweg.