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Folgende Exkursionen/Veranstaltungen haben sich inzwischen fest am HSG etabliert – teilweise in Zusammenarbeit mit den Religionsfachschaften, jedoch stets unter einem anderen Blickwinkel.

In der 8. Klasse haben die Schüler vom Fach Ethik aus eine zweiwöchige Suchtpräventation (1 Woche in der Schule/1 Woche Erlebnisfahrt)!

 

Radiobeitrag

Das P-Seminar Suchtprävention führt auch dieses Jahr wieder ein Projekt an unserer Schule durch. Es trägt den Namen "SayNo“-Challenge und steht für einen Wettbewerb, an dem die Schüler der 9.Klassen teilnehmen sollen. Die Schüler müssen versuchen, während des Zeitraumes vom 9.2. – 23.3. (letzter Schultag vor Ostern) keinen Alkohol zu konsumieren oder zu rauchen (einschließlich Shisha, E-Zigarette). Die Oberstufenschüler aus dem P-Seminar fungieren hierbei als Klassenbetreuer. Die Schüler der 9.Klassen sollen an jedem Montag Rückmeldung geben, ob in der Woche davor "gesündigt“ wurde oder nicht. Wurde eine der genannten Substanzen konsumiert, erhält die Klasse einen Strafpunkt.
Diese Rückmeldung findet anonym statt, weder Lehrer noch Klassenkameraden sollen davon erfahren. Am Ende gewinnt die Klasse mit den wenigsten Strafpunkten einen zusätzlichen Wandertag, der von den Schülern des P-Seminars organisiert wird. Das Projekt erfordert ein hohes Maß an Ehrlichkeit und Eigenverantwortung der Schüler und besonders während der Faschingszeit wird es wohl einigen Schülern schwerfallen, der Verlockung durch Alkohol oder Zigaretten zu widerstehen.


Der Bericht von Bayern 1 ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.br.de/nachrichten/unterfranken/erlenbacher-schueler-verzichten-auf-nikotin-alkohol-und-drogen100.html

 

Exkursion ins Bezirkskrankenhaus Lohr

An einem regnerischen Mittag fuhr das P- Seminar Suchtprävention des Hermann-Staudinger-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Leimeister und Herrn Iberle in das Bezirkskrankenhaus in Lohr am Main.

Dort angekommen wurden sie von Stefan Koschmieder, dem Psychologen der die Station Suchtprävention im Haus 21 leitet, empfangen. In einem Konferenzraum erklärte der Psychologe, dass es hier in der Suchtklinik ein zweistufiges System gibt. Die erste Stufe ist die akute Stufe, in welcher der Körper des Patienten entgiftet wird. Die zweite Stufe stellt die Entwöhnung dar. Er erklärte den Schülern, dass eine Suchtkrankheit unheilbar ist und man nie wieder von ihr loskommt. Somit sensibilisierte er die Schüler und warnte zudem, dass alle Genussmittel mit Vorsicht zu genießen sind. Es gibt nur trockene Alkoholiker und cleane Drogenabhängige, aber niemand kann vollständig von seiner Sucht geheilt werden. Er hob das Suchtpotential von legalen Suchtmitteln wie Alkohol oder Nikotin hervor. Besonders erschreckt waren die Schüler über das Abhängigkeitspotential von Nikotin, welches schon nach nur 14 Tagen abhängig macht. Er beschrieb ausführlich, welche positiven Gefühle sich nach dem Konsum bemerkbar machen. Eine Wiederholung dieser Zustände ist oft nur durch eine höhere Dosis machbar, wodurch viele Abhängige in einen Teufelskreis geraten. Daraufhin erläuterte er den interessierten Schülern die Auswirkungen verschiedener Suchtmittel auf das menschliche Gehirn. Entgegen der landläufigen Meinung tötet zum Beispiel Alkohol keine Gehirnzellen ab, sondern beeinflusst die Verbindungen zwischen den Hirnzellen und somit die Struktur des Gehirns.

Nach dieser Einführung kamen zwei Patienten der Suchtklinik, die über ihre Alkoholabhängigkeit informierten.

Der Erste berichtete über ein schweres Leben, welches von zahlreichen, traumatischen Erlebnissen geprägt war. Als Kind wuchs er in einem Heim auf, später verlor er zahlreiche Menschen, die ihm nahestanden. Dies stürzte ihn in den Alkohol und führte dazu, dass er permanent Schnaps trank, um seinen Alkoholspiegel aufrecht zu erhalten. Kurz vor der völligen Verwahrlosung stehend, ließ er sich in die Klinik einliefern und schlug er den beschwerlichen in die Trockenheit ein. Abschließend riet er den Schülern, über Probleme zu reden und sich stets über die Konsequenzen der eigenen Handlungen im Klaren zu sein.

Der zweite Patient berichtete über exzessives Trinken, zum Beispiel bei Weihnachtsveranstaltungen, was ihn schlussendlich in die Abhängigkeit führte. Nach erfolgreicher Entgiftung fing er aber nach einigen Jahren an wieder zu trinken und verlor völlig die Kontrolle über sein Leben, welches von nun an vom Alkohol bestimmt war..

Nach diesen beeindruckenden Schilderungen meldete sich ein weiterer Gast zu Wort, der bereits früher Patient in der Suchtklinik war und aufgrund von Rauschgiftdelikten schon zehn Jahre im Gefängnis saß. Er berichtete über seine Drogenabhängigkeit und den Teufelskreis, in den er geraten war. Jedoch gelang es ihm mit großer Mühe, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dieses Beispiel hielt uns vor Augen, dass es sich auch in einer noch so aussichtslosen Situation stets lohnt, an einen Ausweg zu glauben und diesen auch aufzusuchen.

Als letzte Rednerin war Sally Müller an der Reihe, die letztes Jahr am HSG ihr Abitur ablegte, welche sich in einem freiwilligen soziales Jahr in Lohr auf das Psychologiestudium vorbereitet. Sie beschrieb die Herausforderungen der täglichen Arbeit mit den Patienten, betonte jedoch immer wieder, dass ihr die Patienten sehr viel zurückgeben.

Exkursion Suchtprävention

1 Woche ohne Handy

Das P-Seminar "Suchtprävention" startete am Donnerstag, 22.06., mit der handyfreien Woche.

28 Schüler und 2 Lehrer wollen versuchen, für eine Woche ohne ihr Handy auszukommen. Der Medienpädagoge Felix Behl begleitet den technologiebefreiten Alltag der Schüler. Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch soll am 12.7. im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Aula des HSG stattfinden.

Rechts: Die Handys werden symbolträchtig in einem Sicherheitskoffer weggeschlossen.

Das Main-Echo hat darüber berichtet, erfahren Sie hier mehr - Anmeldung u.U. erforderlich.

Hier sehen Sie den Bericht aus der Abendschau des Bayerischen Fernsehens.

Handyprojekt

 

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Für alle den Ethikunterricht besuchenden Sechstklässler findet eine Exkursion in das Museum jüdischer Geschichte und Kultur sowie die Stiftskirche in Aschaffenburg statt:

 

jüdisches Museum Stiftskirche Stiftskrirche2

 

 

In der 7. Jahrgangsstufe besuchen alle Ethik- und Religionsschüler eine Moschee, zum Beispiel diejenige in Erlenbach:

 

Moschee

 

 

 Die Ausbildung zu und der Einsatz von Oberstufenschülern als Suchtpräventions-Multiplikatoren für die Achtklässler:

 

Suchtprävention

 

 

Fest angeboten werden sollen ab diesem Schuljahr für die Q11 eine Diskussionsrunde mit einem Neurologen zum Thema „Das menschliche Gehirn unter dem Blickwinkel von Freiheit und Determination“.