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Herzlich willkommen auf unserer Seite!

 

Wir arbeiten auf vielen Ebenen mit den Fachbereichen Katholische Religionslehre und Ethik zusammen (gemeinsame Unterrichtsstunden und Exkursionen, Schulgottesdienste, Andachtsreihen), möchten aber auf dieser Seite das Selbstverständnis des Faches Evangelische Religionslehre herausheben.

Den Lehrplan des Faches finden Sie hier.

Wer sind wir? Ev Fachschaft 2017

Die Fachschaft Evangelische Religionslehre setzt sich zusammen aus:

  • StR Christian Endres
  • OStRin Karin Reichold (Fachbetreuerin)
  • Pfarrer Gregor Kreile
  • OStDin Christine Büttner

 

Was ist das besondere Profil unseres Faches?

 

An dieser Stelle möchten wir die einleitenden Sätze aus dem Lehrplan G8 zitieren, dessen Erläuterungen auf www.isb-gym8-lehrplan.de zu finden sind:

Der evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schüler mit christlicher Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat verantwortet.

Wie wird dieses Profil in unserem Unterricht lebendig?

Drei Schülerinnen haben auf kreative Weise „ihren“ evangelischen Religionsunterricht dargestellt.

Laura aus der 8. Klasse hebt den Aspekt Gemeinschaft im Religionsunterricht hervor und nennt dazu vor allem das Beten und Singen:

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Sonya und Pauline aus der Q12 blicken bereits auf ihren vom Religionsunterricht begleiteten Weg durch die Schuljahre zurück. Den weltbekannten Text „Spuren im Sand“ haben sie ihrem Bild hinzugefügt. Sowohl die evangelische Prägung durch die Lehre Martin Luthers als auch die ökumenische Offenheit durch die Beschäftigung mit anderen Konfessionen und Religionen werden auf dem Bild deutlich. Zudem spiegeln sich in dem Bild ethische Fragestellungen wieder, die Schüler im Religionsunterricht und darüber hinaus beschäftigen:

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Das Schuljahr 2017/18 wird neben der Fortführung der gemeinsamen Arbeit mit den Fachbereichen Katholische Religion und Ethik vor allem vom Reformationsjubiläum geprägt sein:

 

Projekttag: Luther und die Welt im WandelFrank Kleinehagenbrock referiert zu Luther vor den Zehntklässlern des HSG.geaendert

von Karin Reichhold

Eine Woche vor dem offiziellen (einmalig) deutschlandweiten Feiertag hat der Reformationstag seine Schatten auf unser HSG geworfen: Mit der 10. Jahrgangsstufe wurde die HSG-Tradition eines mehrteiligen Studientages wiederaufgenommen – nach dem Prinzip: Ein einzelner Jahrgang beschäftigt sich außerhalb des normalen Unterrichtsablaufes intensiv mit einem Thema. In diesem Jahr drehte sich in drei Veranstaltungen alles um das 500jährige Reformationsjubiläum.

Nach dem HSG-Forum „Luther und der Weltuntergang“ mit dem Bortrag von Professor Heinz Schilling (Universität Frankfurt am Main) fand vier Wochen später ein Studientag zum Thema „1517-Reformation-Welt im Umbruch“ statt.

Der Tag begann mit einem Einführungsvortrag des Historikers Frank Kleinehagenbrock, Privatdozent und Geschäftsführer der Historischen Kommission in Bonn, und Lutherimprovisationen von Joachim Hammer, Musiklehrer am HSG. Anschließend beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend mit dem Zeitalter der Reformation.

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In insgesamt zehn angebotenen Workshops lernten sie Luthers Lehre und Übersetzungstätigkeit kennen, reisten mit den Europäern in die Neue Welt und rechneten mit den Azteken, untersuchten Flugblätter und die Bewegung der Gegenreformation, übten sich in Schrift und Druck und im Singen von Lutherliedern und machten schließlich Bekanntschaft mit zwei bis heute berühmten Persönlichkeiten, nämlich Niccolo Machiavelli und Jakob Fugger.

Das Ergebnis dieses Tages ist eine Ausstellung, die auch nach den Herbstferien öffentlich zugänglich und auch für jüngere Schülerinnen und Schüler gedacht ist.

Schließlich bildete eine Fahrt nach Nürnberg in die Ausstellung „Luther, Kolumbus und die Folgen“ im Germanischen Nationalmuseum den passenden Abschluss des Projekts und vermochte den Schülern einen tiefgreifenden Einblick in die Welt Luthers zu gewähren.

 

 

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