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Selbstverständlich kämpfen wir auf verlorenem Posten, wenn uns die Eltern nicht zu Hause unterstützen. Zeigen Sie Interesse für die Dinge, die Ihre Kinder in der Schule erleben, für die Inhalte, mit denen sie sich beschäftigen – jeden Tag.

Die Kinder und Jugendlichen brauchen das häusliche Vorbild, müssen sehen und erleben, dass dort mit Wort und Schrift sinnvoll umgegangen wird, dass gelesen wird, dass es Zeitungen und Bücher gibt, die dort herumliegen.

Statt auf Nachhilfeinstitute zu setzen, können Eltern auch darauf achten, dass man in der Familie viel miteinander spricht, möglichst in ganzen Sätzen, dass eine echte Kommunikation herrscht. Ein Fernseher im Kinderzimmer kann das nie ersetzen und sollte dort überhaupt nicht zu finden sein. Ebenso wenig förderlich für eine positive Entwicklung der sprachlichen und sozialen Fähigkeiten ist ein unbegrenzt vorhandener Zugang zu sozialen Netzwerken und sonstigen elektronischen Medien.

Die Schule kann einen sinnvollen Umgang mit den vielfältigen medialen Möglichkeiten unserer Zeit nur anstoßen, ohne elterliche Unterstützung wird es uns und den Kindern aber nicht gelingen, das leider schon häufig zu beobachtende Übermaß an Medienkonsum einzudämmen.

Auf die konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Kinder sind wir angewiesen – und es macht allen Freude, wenn sie gelingt.