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Informationsabend für die neuen 5. Klassen

Drohne Panorama HSG

 

Das Hermann-Staudinger-Gymnasium veranstaltet am

Dienstag, 6. März 2018, ab 17.00 Uhr (Führungen durch das Schulgebäude beginnen 17:30 Uhr)

einen Informationsabend für alle interessierten Eltern und Erziehungsberechtigten von Viertklässlern. Die Schulleitung, der Unterstufenbetreuer Herr M. Lange, der Beratungslehrer Herr Chr. Ruft, unsere Grundschul-Lotsin Frau K. Rauschert und viele weitere Lehrkräfte und Schüler stellen in diesem Rahmen Ziele, Profile und Fächerangebote des Hermann-Staudinger-Gymnasiums vor.

In einem kurzen Überblick wird über den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig (NTG) mit den Profilfächern Physik, Chemie und Informatik und den wirtschaftswissenschaftlichen Zweig (WSG-W) mit den Profilfächern Wirtschaft und Recht, Sozialkunde und Wirtschaftsinformatik informiert. Zudem wird ein Einblick in die Fremdsprachenfolge am HSG gegeben: Englisch ist die erste Fremdsprache für alle Schüler, die Wahlmöglichkeit zwischen Latein und Französisch gibt es ab der 6. Jahrgangsstufe und Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache kann ab Jahrgangsstufe 10 als Angebot für alle Ausbildungsrichtungen wahrgenommen werden. In diesem Zusammenhang erfolgt eine kurze Erläuterung der dazugehörigen Stundentafel mit den jeweiligen Wochenstunden für Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufe. Ein visueller Eindruck der neuen naturwissenschaftlichen Räume mit modernster Ausstattung und hohen technischen Standards wird die Schwerpunkte der Schule in den Bereichen MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) unterstreichen.

Es wird ausführlich aufgezeigt, wie den künftigen Fünftklässlern das Eingewöhnen am Gymnasium erleichtert wird und wie sie durch ein gezieltes Übergangsmanagement und durch unser bewährtes Tutorenprogramm unterstützt werden. Weiterhing wird das breite Angebot an Wahlunterricht und Wettbewerben in den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Sport, Musik, Theater oder Kunst sowie Konzepte zur gezielten Förderung begabter Schülerinnen und Schüler vorgestellt. Das HSG verfügt über die Möglichkeit, Schüler in der offenen Ganztagsschule nachmittags betreuen zu lassen, auch gebundene Ganztagsklassen werden angeboten.

Es ist ein elementares Anliegen des Hermann-Staudinger-Gymnasiums, dass sich die Schüler auf vielfältige Weise in die Gemeinschaft einbringen, z. B. als Tutoren, Techniker, im Projekt der Generationen, als Musiker oder in der Schülermitverantwortung (SMV). Hier kann sich soziales Engagement optimal entfalten - die Interessen der Kinder werden individuell gefördert und im schulischen Leben entwickelt.

Natürlich wird am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit bestehen, noch offene Fragen zu klären.

Auf Ihr Kommen und über Ihr Interesse freut sich die gesamte Schulfamilie des Hermann-Staudinger-Gymnasiums!

Theater Zeitmaschine Jan18

Das waren die drei Aufführungen des Theaters des Oberstufenkurses von Martin Lange.

Hier die Kritik des Main-Echo: LINK

 

 Wir schreiben das Jahr 1884.

Henrietta Bold präsentert einem ausgewählten Kreis der Londoner Gesellschaft ihre neuesteErfindung.

Die Gäste staunen nicht schlecht über die Zeitmaschine, halten diese jedoch für einenäußerst gelungenen Scherz.

Davon gekränkt beschließt Henrietta noch am selben Abend aufzubrechen und es folgen abenteuerliche
Reisen in verschiedene Zeiten.
Nach Begegnungen mit Kriegen und Klimakatastrophen landet sie schließlich im Jahr
802086.

Doch auch in dieser scheinbar friedlichen Welt trifft sie auf Bedrohung und Gewalt, denn:

» Der Mensch ist ein rohes Geschöpf und wird es
bleiben. Lange, lange Zeit.« - Henrietta Bold

Premiere am Dienstag, 23. Januar 2018, 19 Uhr,

weitere Aufführungen am Donnerstag, 23. Januar 2018, 19 Uhr// Freitag, 24. Januar 2018, 19 Uhr

 

Theater Zeitmaschine Jan18 3

 

 

 

 

 

Romeo und Julia am HSG (Dezember 2017)

von Nikolaus Volland

„Learn English through Theatre“, also „Lerne Englisch durch Theater" - diesem Motto wurden die beiden englischen Theateraufführungen des White Horse Theatre, das letzte Woche am Hermann-Staudinger-Gymnasium in Erlenbach am Main gastierte, mehr als gerecht. So begeisterte das pädagogische Tourneetheater in den ersten beiden Unterrichtsstunden mit dem Stück „Silver Jane“ die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Das Stück, in einfachem Englisch, erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das bemerkt, dass Ihre Mitschüler nicht so stark sind wie sie, nicht soviel wissen wie sie .... und auch nicht fliegen können! Jane fragt sich aber auch, warum ihre Eltern sie nicht verstehen und wer ihr Nachrichten schickt, die nur sie hören kann. Bald wird aber klar, dass das Universum in Gefahr ist, und nur das junge Mädchen mit dem silbernen Haar es retten kann! Räuber, Bären, Raumschiffe und fiese Weltraumbösewichte treffen in diesem Stück auf Jane und ihre Freunde und sorgen für reichlich Spannung und Spaß.

Die Schauspieler kommunizieren dabei während des Theaterstücks direkt mit den Schülern, verlegten die Handlung zum Teil in die Publikumsreihen und belebten das Stück dadurch enorm. „So macht Unterricht Spaß“, flüstert ein Schüler in der letzten Reihe seinem Banknachbarn zu. Die gute Inszenierung machte darüber hinaus Lust auf die englische Sprache und bot neben der Unterhaltung ein Erfolgserlebnis für die Zuschauer, da es den Schülern dank der ausdrucksstarken Darbietung der Schauspieler mühelos gelang, dem Stück zu folgen.

Am gleichen Tag inszenierten die vier allesamt muttersprachlichen und professionell ausgebildeten Schauspieler für die Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 Shakespeares berühmtestes Drama „Romeo and Juliet“. Das White Horse Theatre führte dabei den Shakespeare-Klassiker gekürzt auf und hielt neben einer unkonventionellen Umsetzung des Stoffes auch einen gehörigen Schuss Humor bereit. Besonders beeindruckt waren die Schüler dabei aber vor allem vom schauspielerischen Talent der Darsteller und der Fähigkeit, zum Teil in einem Stück unterschiedliche Charaktere zu verkörpern.

Im Anschluss an die jeweiligen Stücke beantworteten die Schauspieler Fragen und gaben ihre Instagram-Profile heraus.

 

            

Englisch WhiteHorse DEz17

         
                          

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Ein Hauch von Florida am HSG (Dezember 2017)

von Pia Heidenreich

„Hallo“, „Fußball“ und „Döner“ seien Wörter, die man als Besucher in Deutschland in der Landessprache kennen sollte, so die Auskunft der Klasse 6d auf die Frage des amerikanischen Gastprofessors Steve Voguit. Der Dozent des renommierten Flagler College in St. Augustine, Florida, welcher der Einladung von Pia Heidenreich, Englischlehrerin am HSG, gefolgt ist, besuchte letzte Woche mehrere Klassen und Kurse von Pia Heidenreich und Christian Endres. Dabei vermittelte er den Schülern anhand von spannenden Geschichten landeskundliche Fakten rund um Florida, zum Beispiel über das Schulsystem und die Politik der USA. Hauptsächlich aber beantwortete er alle Fragen der Schüler, die selbst in ihren Pausen noch interessiert weiterfragten. Im Zusammenhang von “What is your favourite soccer team?“ brachten sie dann beispielsweise in Erfahrung, dass die Floridianer von der deutschen Bundesliga meist nur Bayern München zu sehen bekämen. Für große Überraschung sorgte auch seine Auskunft darüber, ob er selbst Waffen besäße. Statt des „Yes“, mit dem die Teilnehmer des Englischkurses der elften Jahrgangsstufe fest gerechnet hatten, bekannte er, dass er selbst keinerlei Waffen besitze und sogar der Meinung sei, dass es in den USA viel zu viele gebe. Ein anderer Junge, der dem Professor stolz seine Englisch-Schulaufgabe zeigen wollte, erfuhr, dass in den USA ein anderes Notensystem herrscht, das nicht mit Zahlen arbeitet. Besondere Freude bereitete es den Kindern auch, dem Professor auf Englisch von ihrem Leben in Deutschland zu berichten. Somit vergingen die Stunden mit dem Gast wie im Flug, wobei die Erinnerungen und der Gewinn dessen, was wir alle voneinander lernen durften, lange anhalten wird.

Englisch Gastprofessor 6d.geaendert

 

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″Hands up, don't shoot!″ (November 2017)

von Karin Lange

Dr. Markus Hünemörder referiert vor den Schülern des JEG und des HSG über ″race relations″ in den USA

Erlenbach/Elsenfeld. Vor knapp 400 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach und des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld referierte Dr. Markus Hünemörder, Lehrbeauftragter am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilian-Universität München, am 21. November 2017 über ″race relations″, also die Beziehung zwischen den Bevölkerungsgruppen in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Fast schon eine feste Institution ist der Vortrag von Herrn Hünemörder an den beiden Landkreisgymnasien geworden und so stand auch in diesem Jahr ein brandaktuelles Thema auf dem Programm: Vor dem Hintergrund der Konflikte, die als Reaktion auf die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner nicht nur die USA in Atem halten, stellte Herr Hünemörder die Frage, ob die großen Errungenschaften der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre nur Schall und Rauch waren.

″Nein!″, war die Quintessenz des unterhaltsamen und doch äußerst informativen Vortrages, der nicht nur durch den geschickten Einbau von Cartoons die Schüler 70 Minuten lang gespannt zuhören ließ. Systematisch erklärte Hünemörder die politischen und geschichtlichen Hintergründe, die dazu führen, dass die afro-amerikanische Bevölkerung trotz der Zivilrechtsbewegung von 1964 (Civil Rights Act), der Wahlrechtsreform von 1965 (Voting Rights Act) und schließlich trotz der zwei Amtszeiten eines schwarzen Präsidenten noch immer Benachteiligung erfährt. Diese Benachteiligung spiegelt sich im Bereich der Bildung wider, bei Einstellungschancen und Gehältern, im ″racial profiling″ und gipfelt leider immer wieder in Gewalt gegen Schwarze. ″The US democracy is designed to be a colorblind system″ - die amerikanische Demokratie ist als farbenblindes System gedacht – leider kann die soziale Realität mit dieser Idealvorstellung noch immer nicht Schritt halten. Von vielen Weißen werden Benachteiligungen oft gar nicht wahr genommen. Organisationen wie ″Black Lives Matter″ oder Fußballer, die beim Singen der Nationalhymne niederknien anstatt zu stehen, haben sich zum Ziel gesetzt, die Ungerechtigkeit ins Blickfeld zu rücken und gewaltfrei auf Änderung hinzuwirken. Wünschen würde man sich auch einen Präsidenten, der deutlich Position bezieht, wie das auch das Gros der amerikanischen Bevölkerung und Politiker tut, wenn es wieder zu Ausschreitungen kommt.

Nach 70 Minuten kam Herr Hünemörder zu dem Schluss, dass ″race″ immer noch die ″most troubling dividing line″ - also die Trennlinie, die die meisten Probleme bereitet - in der heutigen amerikanischen Gesellschaft sei. In der anschließenden Fragerunde zeigte er sich jedoch optimistisch und betonte erneut die Errungenschaften der Bürgerrechtsbewegung, so dass die Schüler mit einem guten Gefühl in ihren Unterricht zurückgehen konnten.

Englisch Hünemörder 2017 18

 

Veröffentlichung in der FAZ

Hier ist der ganze FAZ-Artikel nachzulesen: LINK

Seit Februar 2017 machen 19 Schüler und Schülerinnen des Deutschkurses (Q11/12) von Dirk Simon, Deutsch- und Geschichtslehrer, des Hermann-Staudinger-Gymnasiums am Projekt "Jugend schreibt" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit. Jeden Montag findet sich im Sportteil der FAZ eine ganze Seite, die der Jugend gewidmet ist. Dies ermöglicht das Projekt „Jugend schreibt“, an der 100 Schulen mit 2000 Schülern aus Deutschland – und seit letzem Jahr auch das HSG - und dem deutschsprachigen Ausland teilnehmen. Jeder Schüler der teilnehmenden Schulen ist aufgefordert, eine Reportage oder Essay zu verfassen und sich die Chance zu wahren, in der FAZ veröffentlicht zu werden. Und am Montag, 29. Januar 2018 ist es gelungen.

Marie Lieb veröffentlicht ihre Reportage über die Arbeit ihres Onkel in der FAZ:

"Schöner malen für Menschen mit Behinderung

Von Marie Lieb , Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach am Main

Mit dem Skizzenbuch nach Concarneau: Ein hessisches Paar bietet in der Bretagne ungewöhnliche Malworkshops an. Hinter den Kunsturlauben steckt großer Idealismus

Das Schild mit der blauen Aufschrift „Pontage“ weist zum Ziel. Ein holpriger Weg führt zu einem Gelände, das von Büschen umrahmt ist, um die Bewohner vor neugierigen Blicken zu schützen. Drei Gebäude und eine riesige Wiese kommen zum Vorschein. Es gibt eine Feuerstelle, einen Holzpavillon und eine Bar aus Steinen. Die drei Häuser waren früher ein Bauernhof, dann wurden die Ställe zu Wohnungen umgebaut. Sie sind in der typisch bretonischen Bauart errichtet, Stein auf Stein. Manni Lieb und Gertrud Schwab heißen ihre Gäste herzlich willkommen. Mit ihrem Projekt Pontage, Französisch für „Brücken bauen“, bieten die beiden seit 19 Jahren Urlaub für Familien, Freunde, Gruppen oder Einzelreisende an. Auch Menschen mit Behinderungen zählen zu den Gästen. Sozialpädagoge Manni Lieb wollte gemeinsam mit Sonderpädagogin Gertrud Schwab einen Ort erschaffen, der für jedermann geeignet ist. Wie der Name ihres Projekts sagt, geht es darum, Barrieren aus dem Weg zu schaffen und Menschen zusammenzuführen. „Wir bieten hier Malworkshops für Menschen mit Behinderung an, gemeinsam mit einer befreundeten Künstlerin aus Darmstadt. Natürlich darf an diesen Workshops jeder teilnehmen, der Lust auf Kunst und neue Begegnungen hat und kreativ sein möchte. Eine Behinderung zu haben ist dabei keine Bedingung. Im Gegenteil – es geht uns mehr darum, verschiedene Menschen zusammenzuführen“, schwärmt Lieb." .[..]

Hier ist der ganze Artikel nachzulesen: LINK

 

HSG slamt/W-Slam in der Stadtbibliothek Erlenbach

Am Ende zählt beim W-Slam die Gunst des Publikums: Wer von den sechs Schülerinnen und Schülern der Q12 kann bei der Vorstellung der Kurzfassung seiner W-Seminar-Arbeit (daher das W) am meisten punkten und vermittelt die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit einer wissenschaftlichen Thematik kurz, knackig und überzeugend den Zuhörern?

Das Format eines Science-Slams, also der an Sachthemen orientierten Variante des literarische Texte ins Zentrum stellenden Poetry-Slams, probiert das Hermann-Staudinger-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Erlenbach am 22. Februar 2018 um 19.00h in den Bibliotheksräumen am Bahnhofsplatz erstmals aus.

Wie Glasherstellung im Spessart vor 200 Jahren funktionierte und was sie von der heutigen industriellen Produktion unterscheidet oder wie bei der gleichzeitigen Beschäftigung mit Lokal-und Familiengeschichte erstaunliche Erkenntnisse gewonnen werden können, werden die Schülerinnen und Schüler der wissenschaftspropädeutischen Seminare „Baustoffchemie“ und „Genealogie“ an diesem Abend zum Besten geben. Während die Favoriten des Publikums ermittelt (und später mit attraktiven Preisen bedacht werden), kann man sich Gebäck nach einer alten Rezeptur schmecken lassen, die ebenfalls im Rahmen einer W-Seminar-Arbeit neu entdeckt worden ist.

Wir sind gespannt – auf die Art der Präsentation wie die Inhalte gleichermaßen!