Sie sind hier:

ILZ steht für Individuelle Lernzeit.

Wer kann/soll mitmachen?

Sollte bei einem Schüler der Klassen 8-10 aufgrund des Notenbildes im Jahres- oder Halbjahreszeugnis erhöhter Förderbedarf bestehen, so werden die Erziehungsberechtigten durch den Mittelstufenbetreuer kontaktiert und der Schüler wird zur Teilnahme an einem ILZ-Kurs eingeladen. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend und kann von den Erziehungsberechtigten abgelehnt werden. Für angemeldete Schüler besteht Anwesenheitspflicht. Die Kurse sind jeweils auf ein halbes Schuljahr angelegt - danach wird je nach Entwicklung der Leistungen neu verhandelt.

In welchen Fächern besteht das Angebot?

ILZ wird in Mathematik, Englisch und der 2. Fremdsprache angeboten.

Wann finden die ILZ-Stunden statt?

Je nach Lehrkraft/Stundenplan jeweils mittwochs zwischen 13.40 und 15.10 Uhr oder freitags zwischen 13.15 und 14.45 Uhr. ILZ findet wöchentlich statt und dauert 45 Minuten.

Was wird in den ILZ-Stunden gemacht?

Je nach Absprache mit dem Lehrer und den Wünschen der Schüler ist die Idee des Kurses, Grundwissen zu wiederholen, aber auch aktuellen Stoff zu besprechen. Wichtig: nachdem auch eigenverantwortliches Arbeiten gefördert wird, ist Engagement der Schüler eine wichtige Voraussetzung. 

Gibt es Noten in den ILZ-Stunden?

In den Stunden nicht. Es wird nicht abgefragt und es gibt keine Exen. Der Lehrer kann jedoch Hausaufgaben erteilen. Am Ende des Halbjahres gibt es einen Test in Umfang einer Stegreifaufgabe über den Stoff des Halbjahres. Die Schüler können nach Rückgabe des Tests entscheiden, ob sie diesen als Stegreifaufgabe in ihrem Fach gwertet haben wollen oder nicht.

Was ist das Lerntagebuch?

Zur Unterstützung der Eigenverantwortlichkeit erhält jeder Teilnehmer ein Lerntagebuch, und auf Wunsch einen selbst gewählten Mentor, um den Fortschritt oder etwige Defizite und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung zu besprechen. Das Lerntagebuch bietet ein Portfolio zur Selbsteinschätzung, sowie Protokolle für Mentorengespräche und Zielvereinbarungen.