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Wirtschaft im Wandel

von Christian Endres/Marco Ziegler

Wo fallen in einem Unternehmen Kosten an? Wodurch generiert es seine Einnahmen? Wie sind seine Prozesse organisiert? - Diese und weitere betriebswirtschaftliche Fragestellungen standen am Dienstag, den 24.10.2017 im Mittelpunkt der Betriebserkundungen der beiden neunten Klassen des Wirtschaftszweigs des Hermann-Staudinger-Gymnasiums. Die insgesamt rund 55 Schülerinnen und Schüler hatten die Wahl zwischen einem Besuch des Verlagshauses Main-Echo und dem Aschaffenburger Binnenhafen.

Die 35 Schülerinnen und Schüler, die sich für die Redaktion des Main-Echos entschieden hatten, erhielten einen spannenden Einblick in ein modernes Verlagshaus. Von der Besichtigung der Zeitungsproduktion über ein Gespräch mit einem der drei Chefredakteure bis hin zum Besuch der hauseigenen Ausstellung über die Geschichte des Zeitungsdrucks gab es vielfältige Aspekte des modernen Verlagswesens zu erkunden. Der hohe Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad in der Branche zeugt von dem massiven Strukturwandel, der unser gesamtes Wirtschaftssystem erfasst hat.

Auch der Aschaffenburger Binnenhafen lässt - durch wuchtige Krananlagen, die mit tonnenschweren Containern jonglieren, als wären Sie aus Pappe - die Modernisierung und den technischen Wandel eindrucksvoll erleben. Den Schülern wurde deutlich, wie wichtig die Wasserstrassen für unsere gesamte Infrastruktur sind und welche Entlastung diese vor allem für den Speditionsverkehr auf der Straße bedeuten. Dies sind die Gründe, weshalb ein Unternehmensstandort in der Nähe eines Binnenhafens besonders attraktiv ist und damit die Grundlage für einen florierenden Hafen legt.

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Ein Team, Eine Schule, Ein HSG!

von Karin Lange

Ende Oktober fand das alljährliche Seminar der Klassensprecher zusammen mit der SMV und den Verbindungslehrern des HSG statt. Als Neue im Team der ″Offiziellen″ stellten sich Nils Roth als Verbindungslehrer, sowie Eva Giegerich, Emil Spilger und Louis Markert als neue Schülersprecher vor.

Zu Beginn des Seminars stand die Gruppenstärkung im Vordergrund – ein Thema, mit dem Klas­sensprecher und SMV Mitglieder in ihrer Arbeit immer wieder konfrontiert werden. Dafür wurden die Klassensprecher in zwei Teams aufgeteilt. Für die eine Gruppe galt es, unter der Leitung von Katharina Rauschert in Teamarbeit den "Tower of Power" in möglichst kurzer Zeit in schwindeler­regende Höhen zu bauen. Die zweite Gruppe musste sich vor dem "Lavastrom" kollektiv auf mög­lichst wenige Holzklötze retten. Ihnen stand Frau Löscher, Schulpsychologin am HSG, beratend zur Seite. Danach wurden die Gruppen getauscht.

Nach den herausfordernden Aufgaben konnten sich alle Teilnehmer in der HSG-Mensa bei Frau Be­cker mit einem kleinen Imbiss und Getränken, die vom Elternbeirat gesponsert wurden, stärken.

Der zweite Teil des Seminars begann mit der Aufteilung in drei Gruppen. Die "neuen" Klassenspre­cher wurden von Oliver Brendel, Verbindungslehrer am HSG, in ihre neuen Aufgaben eingeführt. Die SMV machte mit Nils Roth eine ″Bestandsaufnahme″ und reflektierte die Aktionen des letzten Schuljahres, um dann die Aktionen für das laufenden Schuljahr festzulegen und zu koordinieren. Die "alten Hasen" tauschten sich unter der Leitung von Karin Lange, der dritten Verbindungslehrerin, über ihre Erfahrungen als Klassensprecher aus und stellten Tipps und Tricks für die neuen Klassensprecher zusammen.

Im Anschluss an die Kleingruppenarbeit trafen sich noch einmal alle in großer Runde, in der die SMV ihre Aktionen für das laufende Schuljahr vorstellten:

- HSG KleidungSMV Klassensprecher

- Nikolausaktion

- Weihnachtstrucker

- Faschingasaktion

- Rucksackaktion

- Street Food Festival

Die abschließende Feedbackrunde bestätigte, dass das Klassensprecherseminar eine für die Schüler gewinnbringende Institution ist, die auch in diesem Jahr von guter Atmosphäre geprägt war.

Die Verbindungslehrer wünschen allen SMV-Mitgliedern und Klassensprechern viel Erfolg für ihre verantwortungsvollen Aufgaben im Schuljahr.

Und ganz WICHTIG!!!

Ihr alle seid herzlich eingeladen, aktiv bei der SMV mitzuarbeiten und das HSG zu eurem Lern- und Wohlfühlort zu machen.

Robotech holen 3. und 4. Platz

Am Samstag, dem 13.05.17, fand zum wiederholten Mal die Regionalausscheidung der WRO (World Robot Olympiad) an der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach statt. Robotech HSG hat dabei zwei Teams (1x Senior und 1x Elementary Altersklassen) entsandt. Trotz der schwierigen Vorbereitungssitutation mit erheblichen Zeit- und Raummangel aufgrund des Umzugs haben die Teams von Robotech eine sehr erfreuliche und starke Leistung gezeigt!

Team All In Junior in der Elementary-Kategorie: 3.Platz

Team All In in der Senior-Kategorie: 4. Platz

 

Berichte:

 

All In Junior (Theo Reichold, Anton, Schwarzkopf, Jan Hergenröther, Noah Tartler)

Die jüngsten der Fortgeschrittenen von Robotech haben dieses Jahr leider ungünstige Voraussetzungen zur Wettbewerbsteilnahme aufgrund des Robotechumzugs in den "Science-Tower" des Schulneubaus gehabt. Somit standen Ihnen wenige Tage an Vorbereitungszeit zur Verfügung. Doch diese Zeit hat das Team effektiv genutzt. Die Roboter war aufgrund der Modularbauweise schnell zusammengestellt und somit konnte sehr zügig mit der Programmierung begonnen werden. Die Aufgaben bestanden dieses Jahr darin Schildkröten, Jaguare, Besucher und Forscher im Regenwald und am Strand von Costa Rica zu transportieren. Dabei sah sich das Team von Robotech in seiner Kategorie einem sehr starken Gegner gegenübergestellt, dem letztjährigen Deutschlandvertreter auf dem Weltfinale der WRO, dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium. In spannenden Läufen erreichte das Team All In Junior den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

 

All In (Peter Seefried, Matthias Schusser)

 

Dieses Jahr haben sich zwei P-Seminar Mitglieder der Aufgaben der WRO angenommen und ein Team in der Kategorie Senior gestellt. Das Team hat sich vor allem auch privat oft getroffen und sich gut vorbereitet. Eine hohe Punktzahl aus den Wettbewerbsläufen war bereits eingeplant und konnte auch daheim wiederholt erreicht werden. Leider unterscheiden sich die Wettbewerbsbedinungen doch immer leicht von der Situation in der Schule oder daheim , sodass kleinere Probleme, wie der Aufbau der Grundmoduls vor Ort oder unterschiedliche Werte für die Farbsensoren, auftraten. Somit musste man sehr spontan auf ein Notfallprogramm für die Wettbewerbsläufe in sehr knapper Zeit vor Ort ausweichen. Das Team konnte mit diesem Programm den 4. Platz in der Gesamtwertung erreichen und stolz auf diese Leistung sein. Herzlichen Grückwunsch!

Werfen Sie einen Blick in die Galerie:

 

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Hermann-Staudinger-Gymnasium für Weiterentwicklung MINT ausgezeichnet

Neusäß, 05.10.2017. Auf der MINT100 – Das Regionalforum von MINT-EC in Bayern wurde das Hermann-Staudinger-Gymnasium heute offiziell als Mitglied in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Vor zwei Jahren war sie bereits als Anwärter aufgenommen worden und konnte nun aufgrund der stringenten Weiterentwicklung des MINT-Schulprofils in die Mitgliedschaft wechseln.

Die neue Schulleiterin, StDin Christine Büttner, freut sich über die Auszeichnung: "Wir sehen die Vollmitgliedschaft im MINT-EC-Netzwerk als Lob für das in den vergangenen Jahren Geleistete, aber auch als Auftrag und Vision für die Zukunft unserer Schule "Mint EC HSG

Im Rahmen der MINT100 - Das Regionalforum von MINT-EC in Bayern am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß hießen Staatssekretär Georg Eisenreich, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Stephanie Ammicht, Geschäftsführerin der bayme vbm vbw Region Schwaben und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, die neuen Schulen mit der Übergabe der Urkunden als Mitglied im MINT-EC-Schulnetzwerk willkommen.

Schulen, die im Status der Anwartschaft in das MINT-EC-Schulnetzwerk aufgenommen werden, müssen sich nach zwei Jahren um die Mitgliedschaft bewerben. Für das Hermann-Staudinger-Gymnasium war es nun so weit. Die Schule konnte die Fachjury mit ihrem umfassenden Angebot und ihren Erfolgen in den Naturwissenschaften und im Bereich Robotik / Informatik von ihren nachhaltigen Fortschritten im Ausbau des MINT-Schulprofils überzeugen.

Die Aufnahme in das MINT-EC-Schulnetzwerk, das seit 2009 unter Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) steht, ist mehr als nur eine Auszeichnung. Können die Schulen im Auswahlverfahren überzeugen, stehen ihnen hochkarätige und innovative Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Schulleitungen offen. Über 4.000 Schülerinnen und Schüler profitieren jährlich von den Angeboten, die sie ebenfalls in der Studien- und Berufsorientierung unterstützen. Spezielle, auf die Bedarfe von Schulleitungen zugeschnittene Veranstaltungen, fördern die qualitative Entwicklung der Schulen im Ganzen.

MINT-EC ist das nationale Excellence-Schulnetzwerk von deutschlandweit 295 Schulen mit Sekundarstufe II, darunter nunmehr 52 Schulen aus dem Freistaat. Einmal jährlich können sich Schulen um die Aufnahme in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC bewerben. Dafür müssen hohe Kriterien hinsichtlich der Qualität und Quantität in den MINT-Fächern und darüber hinaus erfüllt werden. Neben den Belegungsraten in Mathematik und den naturwissenschaftlich-technischen Fächern werden Angebote zur Berufs- und Studienorientierung, Wettbewerbsteilnahmen sowie dauerhafte Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft erwartet.

Excellence-Initiative von MINT-EC an Gymnasien in Bayern

Im Jahr 2013 startete MINT-EC mit Förderung durch die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Excellence-Initiative an bayerischen Gymnasien. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der MINT-EC-Gymnasien in Bayern auszubauen. Mit der Unterstützung des Kultusministeriums werden potenzielle Schulen über das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen MINT-EC sowie sein Maßnahmenprogramm für Begabungsförderung und Schulentwicklung informiert. Interessierte Schulen mit starkem MINT-Profil und Sekundarstufe II werden hinsichtlich des jährlichen bundesweiten Auswahlverfahrens beraten. Aktuell gibt es 52 bayerische MINT-EC-Schulen.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

MINT Grosses Gruppenbild Würdigung

 

„Wassermusik“, „Carmen“ und „Kraftwerk“im Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach

von Bernhard Wehle


SommerkonzertWer für die königliche „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel nicht nach England fahren, für „Carmen“ nicht zum Bodensee reisen kann und für das Konzert von „Kraftwerk“ in Düsseldorf keine Karten besitzt, der sollte zum Sommerkonzert in das Erlenbacher Gymnasium kommen. Dieses findet am Dienstag, dem 27. Juni 2017, um 18.00 Uhr in der Aula statt. Der Eintritt ist frei.
Das Unterstufenensemble, geleitet von Musiklehrer Florian, lässt die berühmte „Hornpipe“ aus der Suite „Wassermusik“ erklingen und erklärt dem Publikum, dass sich König Georg I. im Jahr 1717 bei einer Bootsfahrt mit hochkarätigen Personen auf der Themse derart freute, dass das Orchester, das auf einem zweiten Boot mit über 50 Musikern quasi als „CD-Player“ nebenherfuhr, das Werk „Wassermusik“ auf der Hin- und Rückfahrt dreimal wiederholen musste.

 

Im Bild rechts: Anna Geißler, Violine, und Joachim Hammer, Klavier,

spielen die Carmen - Fantasie.

Foto: Valentin Heß, Q11

 

 

 

 

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Auch die Helden von Georges Bizets Oper Carmen sind so populär, dass man sie kaum vorstellen muss. Carmens Habanéra, die Arien des Don José und Escamillo erwecken die Figuren zum Leben. Allein daraus erklärt sich die große Zahl sogenannter Carmen-Fantasien, die mit den großen Melodien der Oper spielen. Anna Geißler spielt auf der Violine diese weltberühmten Melodien mit Klavierbegleitung durch den Musiklehrer Joachim Hammer in einer Version von Franz Drdla, 1868-1944. Kaum zu glauben, dass diese Oper, die in diesem Sommer in Bregenz am Bodensee aufgeführt wird, im Jahr 1875 in Paris zunächst ein Misserfolg war: Das Publikum empfand den Stoff als zu obszön für die Bühne, die Darstellung der Carmen als zu gewagt, den gewalttätigen Schluss als unzumutbar. Heute zählt „Carmen“ mit weltweit über dreitausend Aufführungen in den letzten fünf Jahren zu den beliebtesten Opern.
„Kraftwerk“ ist eine deutsche Band aus Düsseldorf, die 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider gegründet wurde. „Kraftwerk“ ist vor allem durch Pionierarbeit auf dem Gebiet des Elektropop bekannt geworden. Musiklehrer Dirk Simon und seine HSG Unterstufenband ließen sich vom dem Song „Das Model“ aus dem Album „Die Mensch-Maschine“ begeistern. Ein Song, den die Gruppe „Kraftwerk“ am 1. Juli bei ihrem Konzert in Düsseldorf mit Sicherheit auch spielen wird.
Neben diesen großen Klassikern widmen sich HSG Chöre und Ensembles weiteren bedeutenden Werken. Die drei Chöre von Musiklehrerin Monika Lingner präsentieren „Das Lama“, „Viva la vida“ und „Skyfall“ in wechselnden Besetzungen mit Klavier, Violoncello, Perkussion und Combo.
Die HSG Bigband unter Leitung von Bernhard Wehle wählte Ausschnitte aus dem Jahresprogramm mit den Arrangements von „Malageña“, „California Dreaming“, „Johnny B. Good“
und „Don’t Cry For Me Argentina“.
Vier kleine, heitere und lehrreiche Geschichten erzählen die Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5d mit ihrem Musiklehrer und Pianisten Joachim Hammer in ihren Liedern aus dem Musikunterricht: „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Zwischen Jericho und Jerusalem“, „Als die Römer frech geworden“ und „Lebte einst ein Mann“.
Unsere jungen Künstler aus den 5. bis 12. Klassen laden alle Eltern