(Fast-) Dreifachsieg für die 9b

Mausefallenauto- Finale der 9. Klassen

Fast einen Alleinsieg hat die Klasse 9b beim Finale errungen. Nur den dritten Platz mussten sich Kai Kolsch und Fabian Locker mit Elena Rachor und Nathalie Philipp aus der 9c teilen. Den ersten Platz erreichte souverän das Mausefallenauto "Air" von Tom Baumgartl, Tim Bachmann und Alex Becker, dicht gefolgt von Paul Süß, Björn Martens und Tobias Schuck.

Kurz vor dem Beginn der ersten Pause strömten vier Klassen mit seltsam aussehenden Gefährten in die Turnhalle. So mancher wird wohl nicht sofort erkannt haben, dass es sich hier um Mausefallenautos handelt. In die Turnhalle kamen schließlich auch die beiden Physiklehrer der 9. Klassen, Herr Reiser und Herr Wilke, die alles (bis auf Herr Reisers Folienstifte) vorbereitet hatten. Alle waren aufgeregt, sowohl die "Zuschauer" (die Schüler, deren Auto es nicht ins Finale geschafft hatte), als auch die Autobesitzer, die noch überlegten, wie man die Feder doch noch etwas spannen kann, wo man noch etwas verbessern kann, einige Reparaturen wurden noch vorgenommen, die aber fast alle erfolgreich waren, nur ein Auto musste technikbedingt ausfallen.
Die verschiedensten Autos wurden gezeigt, von Schallplattenreifen, über CDs, bis hin zu Plastikscheiben; Von Holzkarosserie über Styropor bis hin zu Legogestellen; Von einfachen Modellen bis zu total verzierten und lackierten Autos; Doch alle hatten eines gemeinsam: Sie konnten fahren! Nur von der Energie einer Mausefalle angetrieben musste sich das Gefährt ohne jegliche Unterstützung (Batterie e.t.c.) fortbewegen. Und die Finalteilnehmer waren ja die Gewinner der Klassen, das heißt die besten Mausefallenautos! Diese mussten auch in Form einer Präsentation vor der Klasse vorgestellt werden.

Die Teilnehmer wurde von Herrn Reiser begrüßt, dann gingen/fuhren die ersten Mausefallenautos zum Start. Natürlich dauerte es, bis alle Mausefallen bereit waren. Während dieser Zeit erklärte Herr Wilke noch einmal die Regeln. Dann gab er das Startkommando. Der Start verlief erst langsam, denn die Autos musssten erst Gas geben. Dabei ging es um die Technik, die goldene Mitte zwischen Kraft und Weg zu finden, denn wenn zuviel Kraft auf die Räder wirkt, dann können sie durchdrehen und die Reibung ist sehr groß, jedoch durfte die Kraft nicht zu klein sein, da das Auto sonst stehen bleiben könnte, und das wäre sehr ärgerlich, denn jegliches Anschieben, Anschubsen oder Anpusten war verboten, lediglich Anfeuern war erlaubt. Das wurde natürlich mit Eifer von den Zuschauern gemacht, denn jeder wollte natürlich, dass sein Favorit gewinnt. Doch die Autobauer mussten ja nicht nur den Energieaspekt beachten, sondern auch Masse und Achsenreibung musste beachtet werden. Dies geschah natürlich, denn wer wollte denn nicht gewinnen?
Nach ungefär zehn Metern blieben schon die ersten Autos stehen, die meisten aber fuhren noch über die (nicht vorhandene) 15- Meter- Marke. Als Sieger dieses ersten Durchlaufes ging das am Ende zweitplatzierte Auto von Paul Süß, Björn Martens und Tobias Schuck (alle 9b) hervor, dicht gefolgt von "Air". Dann wurden die Finalisten ermittelt und die restlichen Fahrer bereiteten ihre Autos zum zweiten Durchgang vor.

Inzwischen neigte sich die Pause dem Ende zu und der zweite Durchlauf wurde durch Vorbereitungen verzögert. Schließlich waren alle doch soweit und der zweite Durchgang konnte beginnen. Wieder gab Herr Wilke das Startzeichen und die Autos fuhren los. Natürlich wurde wieder kräftig angefeuert, vor allem bei den Autobauern. Wieder lagen die erzielten Weiten zwischen 10 und 20 Metern, doch die drei Finalisten ließen sich leicht feststellen. Bei vielen konnte man Freude sehen, aber bei manchen auch Enttäuschung, doch alle Enttäuschten sollten sich im Hinterkopf bewahren, dass sie es immerhin über die Klassen hinweg geschafft haben. Das ist doch auch ein Erfolg, oder?
Nun standen die sechs Finalisten fest, und die machten sich natürlich doppelt daran, ihre Autos doch noch etwas zu verbessern, denn wenn man schon im Finale ist, sollte man diese Chance nicht einfach vergeben. Jedes Auto hatte die Chance, ins Finale zu kommen, bis auf das Auto von Christan Fischer, Josef Giegerich und Bruno Hausmann (alle 9b), das leider technikbedingt nicht teilnehmen konnte. Inzwische trudelte schon die Sprtklasse von Herrn Seeger in die Turnhalle ein und beobachteten die Autos. Auch sie suchten sich ihren Favoriten aus und warteten gespannt auf das Finale.

Der Moment der Entscheidung ist gekommen- DAS FINALE! In der ganzen Turnhalle herrschte Spannung und die Autos waren bereit. Nun konnte es losgehen. Und da kam das Startsignal und die Autos rasten unter sehr lautem Beifall und viel Anfeuern los. Die Ergebnisweiten weiten diesmal natürlich sehr hoch, es war unter den ersten zweien sehr eng, doch standen die Sieger fest:
v. l. n. re: hinten: Tobias Schuck, Kai Kolsch, Fabian Locker, Paul Süß, Alex Becker, Tim Bachmann, Tom Baumgartl;
               vorne: Björn Martens, Nathalie Philipp, Elena Rachor;

Dann kam die Siegerehrung, bei der alle Anwesenden zuschauten und den Siegern applaudierten. Dann ging es fix zurück in die Klassenzimmer, denn die dritte Stunde war schon weit fortgeschritten.


Lukas Fengler
Fotos: Martin Lange

1999–2012 Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach - Impressum

HSG online  •  Theater •  Elternbeirat •  Freunde des HSG •  Begegnung der Generationen •  Sport
Klicken Sie hier um nach oben zu gelangen!