Das erste "Mausefallenauto"-Rennen am HSG Erlenbach der 9. Klassen
Das Auto der Zukunft?
Am Dienstag, den 22. 12. 2009 fand in der Turnhalle des Hermann-Staudinger-Gymansiums in Erlenbach das erste Mausefallenauto-Rennen der 9. Klassen statt. An den Start gingen die besten Fahrzeuge der Schüler der Profil-Stunden Physik aus allen Klassen ihrer Jahrgangsstufe.
„Eure Aufgabe für die nächsten Unterrichtsstunden wird es sein, ein Fahrzeug zu bauen, das mit der Spannenergie einer
einzigen Mausefalle möglichst weit fährt.“
Diesen Satz lasen die Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Hermann-Staudinger-Gymnasiums vor einigen Wochen im Profil-Unterricht Physik.
Sie bekamen damit den Auftrag, ein funktionierendes "Mausefallenauto" aus beliebigem Material sowie einen Bericht über dieses Projekt
nach gewisser Zeit bei ihrem Physiklehrer abzugeben.
Nach langen Stunden der Arbeit, der Mühe und missglückten aber auch gelungenen Probefahrten waren die verschiedenen Gruppen bereit für ein klassenübergreifendes Rennen, das am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Schulturnhalle des Gymnasiums ausgetragen wurde. Die Lehrkräfte, die dies organisiert hatten, waren die Physiklehrer des Jahrgangs: Herr Dr. Isselhorst und Herr Wilke. Aus jeder Klasse der 9. Jahrgangsstufe nahmen die besten Gruppen teil, deren Mausefallenautos am weitesten in den Physik-Profilstunden gefahren waren. Jedes Auto durfte zweimal unter Beweis stellen, wie gut die jeweilige Gruppe die Spannenergie der einen Mausefalle durch spezielle Mechanismen in Bewegungsenergie für das Auto umgewandelt hatte. Als Sieger dieses Wettbewerbs ging schließlich das Fahrzeug von Eva Amrhein (Klasse 9a) und Jaqueline Bauer (Klasse 9a) hervor, da es eine Fahrweite von über 18 m erreichte. Die anderen Fahrzeuge hatten sich ebenfalls gut geschlagen und fuhren alle mehr als 9 m weit.
Die Schüler hatten alle sehr viel Spaß an dieser besonderen Arbeit sowie dem Rennen und ihnen wurde klar: Ein Verkehrsmittel der zukünftigen Straßen wird das Mausefallenauto wohl nicht sein, aber ganz sicher auch in Zukunft ein Projekt der Profil-Stunden der 9. Jahrgangsstufe des Hermann-Staudinger-Gymnasiums.
Lisa Freienberg


